„Es ist schön, dass wir wieder da sind, es ist fantastisch, das Verbandsjugendorchester wieder live zu erleben. Das Orchester ist unser ganzer Stolz“, freute sich der Vizepräsident des Blasmusikverbands Hochrhein, Ralf Eckert, beim Konzerts des Verbandsjugendorchesters in der voll besetzten Rappensteinhalle in Laufenburg. Das Konzert in Laufenburg war eines der drei Abschlusskonzerte, die vorigen Stationen waren Wutöschingen und Berau. Die Musiker hatten sich eine Woche an der Ostsee auf die Konzerte vorbereitet.

Julian Gibbons (Mitte) wurde für 25 Jahre als Dirigent beim Verbandsjugendorchester geehrt; links: Ralf Eckert, Vizepräsident des Blasmusikverbands, rechts: Lukas Eckert, Vorsitzender des Orchesters.
Julian Gibbons (Mitte) wurde für 25 Jahre als Dirigent beim Verbandsjugendorchester geehrt; links: Ralf Eckert, Vizepräsident des Blasmusikverbands, rechts: Lukas Eckert, Vorsitzender des Orchesters. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Motto des Konzerts waren Charaktere, die Abenteuer erlebt hatten. Neben der Musik fanden auch Ehrungen statt. Durch das Konzert führten Nico Talenta und Hannah Ackermann, die eine Einführung in die Stücke gaben. Den Anfang machte die „Sinfonia Nobilissima“ von Robert Jager. Als Ruhepunkt des Konzerts wurde „Dusk“ von Steve Bryant gespielt, ein Stück, das die Stimmung der Abenddämmerung repräsentierte.

Huckleberry Finn

Musikalisch interpretiert wurden dann die Abenteuer des Huckleberry Finn aus den Romanen von Mark Twain. In vier Sätzen „A Lazy Town“, „Jim“, „The King And The Duke“sowie „Huckleberry‘s Rag“ hatte Komponist Franco Cesarini den Roman musikalisch umgesetzt. Anflüge von heiterem, sorglosem, volksmusikalischem Charakter wechselten sich ab mit ernsteren, fast düsteren Passagen.

Dirigent Julian Gibbons (links) mit den Geehrten für zehn Jahre Mitgliedschaft beim Verbandsjugendorchester (von links): Vera Huber, Nico Talenta, Janik Ruhschulte, Melanie Lucia und Fabian Korhummel.
Dirigent Julian Gibbons (links) mit den Geehrten für zehn Jahre Mitgliedschaft beim Verbandsjugendorchester (von links): Vera Huber, Nico Talenta, Janik Ruhschulte, Melanie Lucia und Fabian Korhummel. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

In den indischen Dschungel versetzte das Orchester dann das Publikum. Es war ein musikalischer Ausflug in das „Dschungelbuch“, ein Roman von Rudyard Kipling mit der Musik von Richard Sheerman, arrangiert von Marcel Peeters. Mit sichtlichem Vergnügen interpretierten die Musiker die berühmte Elefantenparade und den speziellen Dschungelklang.

Kettenrasseln, dramatische Akzente und ein Solo von Rebecca Birkenberger zu den Klängen des Films „Fluch der Karibik“, dessen Filmmusik Hans Zimmer komponiert hatte und die in einem Arrangement von Erik Rozendom präsentiert wurde, folgten. „Erinnerungen“ von Henri Mancini sollte eigentlich das letzte Stück sein, aber die begeisterten Zuhörer erklatschten sich zwei Zugaben. Eine war erneut das „Dschungelbuch“, de andere „Take the A Train“ von Duke Ellington.