Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wird in Laufenburg durch das Pflegeheim an der Andelsbachstraße im stationären Bereich vertreten und von der Laufenburger Bevölkerung geschätzt. Nun hat er die Lücke im ambulanten Bereich durch die Übernahme des privaten Pflegedienstes Henschke in Luttingen geschlossen. „Die Nachfrage in der Bevölkerung ist groß, der Bedarf an Pflegeleistungen geht weit über das hinaus, was über die stationären Einrichtungen bedient werden kann“, erklärte Patrick Scholder, Geschäftsführer des ASB Südbaden, anlässlich eines Pressetermins. Dieser fand am Freitagvormittag im Rathaus Laufenburg in Anwesenheit von Bürgermeister Ulrich Krieger und des Ehepaars Marianne und Werner Henschke statt.

Die Autos des Pflegedienstes Henschke werden ab sofort im Auftrag von ASB Südbaden unterwegs sein.
Die Autos des Pflegedienstes Henschke werden ab sofort im Auftrag von ASB Südbaden unterwegs sein. | Bild: Reinhard Herbrig

Sowohl das Ehepaar Henschke, das seinen privaten Pflegedienst einvernehmlich an den ASB verkauft hat, als auch Bürgermeister Ulrich Krieger begrüßen diese Lösung. Die Kunden, die zum größten Teil in Laufenburg wohnen, werden weiterhin durch das vertraute Personal betreut. Dazu gehört neben fünf weiblichen Pflegekräften nun auch das Ehepaar Henschke, dass sich jedoch nur noch einige Jahre engagieren und sich sukzessive aus dem Arbeitsleben verabschieden wird, da beide über 70 Jahre alt sind.

Der Pflegedienst Henschke wurde vom ASB Südbaden übernommen.
Der Pflegedienst Henschke wurde vom ASB Südbaden übernommen. | Bild: Reinhard Herbrig

Der ASB ist auf dem Gebiet der Pflegedienste kein Neuling. Er betreibt allein in Baden-Württemberg 23 Pflegedienste und betreut fast 5000 Kunden in der Häuslichkeit. Als Arbeitgeber hat der ASB einen guten Ruf, denn er gehörte zu den ersten Verbänden, die sich für einen Tarifvertrag für die Pflegenden einsetzte. Auch aus diesem Grund begrüßt das Personal die Übernahme durch den ASB.

„Es ist gut zu wissen, dass unser Team als Ganzes bestehen bleibt und wir dazu nun die Sicherheit und die Vorzüge des ASB-Tarifvertrages erhalten“, erklärte Kornelia Wirbser, eine langjährige Mitarbeiterin von Henschke.

Lob

Bürgermeister Ulrich Krieger, der selbst im Vorstand des ASB Südbaden ist, sagte zu der Übernahme des Pflegedienstes: „Die ambulante Pflege ist im ländlichen Raum ein Garant dafür, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Ich freue mich deshalb sehr, dass mit dem ASB ein starker Partner gefunden worden ist, welcher die erfolgreiche Arbeit der Familie Henschke fortsetzt und die bisherigen Kundinnen und Kunden weiterhin gut versorgt werden können.“