Damit der Adler auf dem Kriegerfelsen nicht vom Sockel fällt, soll er vorübergehend mit Gurten gesichert werden. Notwendig wird die Maßnahme, da sich im Zuge der Sanierung der Geländer bei einer Begutachtung vor Ort, massive Schäden in den Beinen, Fängen und am Sockel der Bronzeskulptur zeigten.

Risse in der Skulptur mache eine Sanierung notwendig.
Risse in der Skulptur mache eine Sanierung notwendig.

Bauamtsleiter Roland Indlekofer informierte die Gemeinderäte in der Sitzung am Montagabend darüber, dass zügig Absicherungsmaßnahmen vorgenommen werden müssen. Der lange Zeit gesperrte Weg auf die Aussichtsplattform auf dem Kriegerfelsen ist jedoch weiterhin offen. Vor allem an den Beinen und den Fängen sowie im Sockel des Adlers wurden Risse dokumentiert, die auf Korrosionsschäden zurückzuführen sind.

Sebastian Schume vom Bauamt erklärte auf Nachfrage, dass der unter Denkmalschutz stehende Adler zunächst mit Ringgurten abgesichert werden soll. Wie genau die Sanierung dann vonstatten gehen wird, liege in den Händen von Fachplanern für Statik und Denkmalschutz, erklärte Schume.

Denn neben der Statik gilt es auch die denkmalrelevanten Aspekte bei der weiteren Planung zu berücksichtigen. Die Stadt wird von den Fachplanern ein detailliertes Konzept zur Sanierung bekommen, daraus geht dann hervor, was wie gemacht werden kann. Bürgermeister Ulrich Krieger sagte zu den geplanten vorläufigen Sicherungsmaßnahmen am Adler: „Wir werden den Anblick wohl einige Zeit ertragen müssen.“

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