13 Anwärter am 18. September beim Technischen Hilfswerk (THW) am Hochrhein haben ihre Grundausbildung begonnen. Wie der Ausbildungsbeauftragte des Ortsverbands (OV) Laufenburg, Timo Jehle, im Gespräch mit dieser Tageszeitung erklärte, kommen die Anwärter aus den Ortsverbänden Waldshut-Tiengen, Bad Säckingen und Laufenburg. Sie sind im Alter zwischen 17 und 47 Jahren. Die Mitgliedschaft im THW ist von sechs bis 60 Jahren Plus an keine Altersgrenze gebunden.

Voraussetzung ist die Freude an der Hilfe für Menschen in Not und die Bereitschaft, sich regelmäßig weiterzubilden. Dazu zählt die Grundausbildung, bei der die einzelnen Lernabschnitte in den drei Ortsverbänden an Wochenenden in 73 Zeitstunden vermittelt werden. Danach folgt die Ausbildung in einem Fachbereich, wie der Fachgruppe Räumen, daran schließt eine Ausbildung in einer der drei Bundesschulen an, die sich in Hoya an der Weser, in Neuhausen auf den Fildern und in Brandenburg befinden. In Brandenburg werden die jungen Leute geschult, die sich für den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) bewerben. Die diesjährige THW-Grundausbildung endet am 5. Dezember mit der Prüfung, die in Laufenburg stattfindet.

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Wer sich für den Dienst beim THW OV Laufenburg interessiert, kann sich jederzeit anmelden und bis zum Beginn der nächsten Grundausbildung, die im September 2021 beginnt, an den wöchentlichen Treffen, die jeden Montag von 19.30 bis 22.30 Uhr stattfinden, teilnehmen. An diesen Abenden findet die Ausbildung in den einzelnen Fachbereichen statt. Dabei kommt auch die Geselligkeit und Kameradschaft nicht zu kurz. Wie Timo Jehle, der selbst einer der Fachberater ist, erklärte, haben ihm die vielen handwerklichen Fähigkeiten, die er beim THW gelernt hat, auch im privaten Leben geholfen, mit Handwerkszeug umzugehen.

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Der OV Laufenburg wird in erster Linie in der näheren Umgebung eingesetzt. So zum Beispiel im Juni bei der Suchaktion nach einem vermissten Mann. Beim Hochwasser in St. Blasien wurde der OV mit schwerem Gerät wie dem Radlader angefordert. Ein weiterer Einsatz fand in Singen statt. Da jeder OV einen speziellen Fachbereich mit entsprechendem schwerem Gerät abdeckt, kann es vorkommen, dass auch der OV Laufenburg an entferntere Orte gerufen wird, um mit seinem Radlader und anderem Gerät zu helfen. Umgekehrt ist es auch schon vorgekommen, dass speziell ausgebildetes Personal angefordert wurde, um dann vor Ort das vorhandene schwere Gerät zu bedienen.

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Nicht nur, was das Alter betrifft, ist jeder willkommen. So hat der OV Laufenburg auch mit Flüchtlingen gearbeitet und sie so weit als möglich integriert. „Wir sind eine bunte Truppe, wir können jeden brauchen, der ehrenamtlich mithelfen will“, erklärte Timo Jehle.

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