Von zwei Corona-Demonstrationen vor der Möslehalle im Stadtteil Luttingen berichtete Ordnungsamtsleiterin Martina Bögle am Montag im Gemeinderat Laufenburg. Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte das Landratsamt als genehmigende Behörde, dass am 9. und am 16. Mai auf dem Parkplatz vor der Halle zwei Kundgebungen stattgefunden haben. An den jeweils eineinhalbstündigen Veranstaltungen hätten sich beim ersten Mal sechs und beim zweiten Mal zehn Personen beteiligt.

Die Kundgebungen hätten die Öffnung der Freibäder, Kindergärten und Schulen, die Öffnung der Schweizer Grenze oder die Öffnung der Sportheime und Kinderspielplätze zum Thema gehabt, so das Landratsamt. Im Anschluss sei ein Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern geplant gewesen. Die Kundgebungen seien beim Landratsamt angemeldet worden. Für die Durchführung seien bestimmte Auflagen verfügt worden, die vor allem dem Infektionsschutz dienten. Das Landratsamt teilte nicht mit, wer zu der Demonstration aufgerufen oder die Versammlung geleitet hatte. Die Organisatoren hatten im Vorfeld der Kundgebungen nicht in öffentlich mobilisiert. Die Polizei erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass es bei den Kundgebungen zu keinen besonderen Vorkommnissen gekommen sei.

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In den vergangenen Wochen gab es am Hochrhein mehrere „Corona-Demos“. So hatten ebenfalls am 9. und am 16. Mai auf dem Marktplatz von Schopfheim bis zu 200 Menschen ein Ende der aktuellen Corona-Regelungen verlangt, die als „Freiheitsberaubung“ bezeichnet wurden. Am 12. Mai beteiligten sich in Görwihl rund 60 Personen an einem „Stillen Protest“, der sich vor allem gegen die mögliche Einführung einer Impfpflicht richtete.