Für die Innensanierung der Hans-Thoma-Schule hat Bürgermeister Ulrich Krieger weitere Aufträge als Eilentscheidung vergeben. Wie er am Mittwoch mitteilte, umfasst die Auftragssumme der sieben Gewerke zusammen brutto 560.000 Euro. Krieger traf die Eilentscheidungen bereits Ende vergangener Woche anstelle des Gemeinderats, der wegen der Corona-Ansteckungsgefahr seit Mitte März nicht mehr zusammengetreten ist.

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Die Bodenbelagsarbeiten stellen das finanziell größte Gewerk dar und werden von der Firma Raumausstattung Fechtig (Birkendorf) ausgeführt. Mit einer Angebotssumme von 212.000 Euro war sie der preisgünstigste unter drei Bietern für die Arbeiten im Neubau sowie mit 44.000 Euro unter den fünf Bietern für die Arbeiten im Altbau. Die Malerarbeiten im Neubau führt zum Angebotspreis von 151.000 Euro die Fima Kollakowski (Laufenburg) als günstigste unter vier Bieterinnen durch. Im Altbau gingen die Malerarbeiten für 37.000 Euro an die Firma Melih Bulut (Laufenburg), hier gab es sechs Bieterinnen. Die Fliesenarbeiuten im Neubau führt die Firma Kaiser (Laufenburg) aus, die mit 84.000 Euro unter vier Bieterinnen das preisgünstigste Angebot eingereicht hatte. Für die Elektroarbeiten in der Laufenschule Rhina, wohin während der Sanierung die Grundschulklassen der Hans-Thoma-Schule ausgelagert werden, hatten drei Firmen ein Angebot gemacht. Den Auftrag führt für 32.000 Euro Elektro Schäuble (Bad Säckingen) aus.

Mit einem finanziellen Volumen in Höhe von rund 7,2 Millionen Euro ist die Innen- und Dachsanierung der Thoma-Schule das derzeit das größte Bauprojekt der Stadt Laufenburg. Sie soll im Juli mit den Sommerferien beginnen und im Dezember 2020 im Altbau sowie im September 2022 auch im Neubau abgeschlossen sein. Saniert werden unter anderem Elektrotechnik, Beleuchtung und Lüftung des 1971 bis 1973 errichteten Neubaus, des 1996/97 errichteten Erweiterungsbaus und des 1930 bis 1932 errichteten Altbaus der Schule.

Planung Jahnstraßen-Brücke

Eine weitere Eilentscheidung Planung der Brücken- und Straßensanierung der Jahnstraße in Rhina. Die Stadt will für die Sanierung der Brücke einen Antrag auf Zuschuss über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz stellen. Dieser muss aber bis Ende September eingereicht sein. Dafür benötige die Stadt eine Entwurfsplanung, erläuterte der Bürgermeister die Dringlichkeit der Vergabe. Er beauftragte die Ingenieursgruppe Flösser (Bad Säckingen) mit der Tragwerksplanung für die Brücke und das Ingenieurbüro Tillig (Dogern) mit den Ingenieursleistungen für die Brücke, die Wasserleitung und die Verkehrsanlagen. Die Brücke von der Jahnstraße über den Schreiebach war im Dezember gesperrt worden, weil sie aus statischen Gründen nicht mehr verkehrstauglich ist.