Der Weg für einen zusätzlichen städtischen Kindergarten, der mit einer Ausrichtung auf ein naturpädagogisches Profil aufwartet, ist frei. Der Gemeinderat befürwortete in der Sitzung des Bauausschusses am Montagabend die Nutzungsänderung des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses in der Brunnenmatt. Damit kann mit dem Umbau begonnen werden, denn schon in der zweiten Jahreshälfte sollen die Räume bezogen werden.

Der Kindergarten soll für rund vier Jahre temporär genutzt werden, berichtete Bürgermeister Ulrich Krieger. Durch die Arbeiten zur Elektrifizierung der Hochrheinbahn und die daraus resultierende Brückensperrung, wird dann vermutlich kein Betrieb mehr in dem Gebäude, das nahe an der Bahnlinie gelegen ist, möglich sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Im Nachtragshaushalt der Stadt Laufenburg für das laufende Jahr, er wurde vom Gemeinderat in der letzten Sitzung verabschiedet, ist für die Umbaumaßnahmen zum Kindergarten ein Betrag von 110.000 Euro eingestellt. Weitere 53.000 Euro sind für die Erstausstattung der Einrichtung und dem Spielbedarf vorgesehen. Die baulichen Maßnahmen im Innen- und Außenbereich sollen im zweiten Quartal beginnen. Noch in diesem Jahr soll der Betrieb aufgenommen werden

Bereits in der Sitzung des Gemeinderats Mitte März, befürworteten die Stadträte das Kindergartenprojekt und das Konzept des Kindergartens mit einem naturpädagogischen Profil. Im ehemaligen Feuerwehrhaus wird ein städtischer Kindergarten für zunächst zwei Gruppen eingerichtet. In den letzten Monaten beherbergte das Gebäude bereits Schüler der Hans-Thoma Schule während des Umbaus der Schule. Davor diente es während des Neubaus des Kindergartens Rappenstein ebenfalls schon einmal als Betreuungseinrichtung.