Bereits am Mittwoch, 8. Dezember, werden in der Möslehalle des Laufenburger Stadtteils Luttingen erneut Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus angeboten. „Impfstoff wird vermutlich Moderna sein“, erklärte Bürgermeister Ulrich Krieger als er am Montag im Gemeinderat Laufenburg die Impfaktion des Landkreises bekanntmachte. Um das Impfangebot wahrnehmen zu können, müssen sich Interessenten auf dem dafür vorgesehenen Online-Portal des Landkreises einen Termin vereinbaren.

Erst am 22. November waren bei der vorerst letzten großen Impfaktion in der Möslehalle 900 Personen geimpft worden. Weil es beim offenen Impfen nachmittags zu langen Wartezeiten gekommen war, hat der Landkreis entschieden, nur noch nach Terminvereinbarung zu impfen. Laut Homepage des Landkreises werden am 8. Dezember in der Möslehalle Impfungen in zwei Zeitfenstern von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr angeboten. Die Termine werden in der Regel fünf Tage vor der Impfaktion auf dem Online-Portal (www.terminland.de/landkreis-waldshut) freigeschaltet und können dann dort gebucht werden.

Krieger sagte, dass die Stadtverwaltung bei der Buchung gerne jenen behilflich sei, die dazu selbst nicht in der Lage seien. „Jeder, der ein Handy bedienen kann, sollte aber selbst ans Reservierungssystem gehen.“ Ansprechpartner für Personen, die Hilfe bei der Online-Buchung brauchen, ist die Tourismus- und Kulturabteilung (07763/806-140), die telefonisch montags bis freitags 9 bis 12 Uhr sowie zusätzlich donnerstags 14 bis 17 Uhr erreichbar ist.

Krieger lobte das Impfmanagement des Landkreises, der jetzt in Bad Säckingen (Meisenhartweg 14), in Lauchringen (Gemeindehalle Unterlauchringen), in Häusern (Kurhaus) und in Bonndorf (Stadthalle) vier Mini-Impfzentren betreibt und darüber hinaus wie am 8. Dezember in Luttingen auch in den anderen Gemeinden reihum Impftermine anbietet: „Ich bin dem Landkreis sehr dankbar, dass er da so schnell vorangegangen ist.“

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Zur Pandemie-Situation in Laufenburg erklärte der Bürgermeister, dass an Kindergärten und Schulen die Tests wieder verstärkt positiv anschlagen würden. So habe zuletzt der Kindergarten Rotzel wegen mehrerer Corona-Infektionen einige Tage schließen müssen.

Die Stadtverwaltung werde vom Land ständig aufgefordert, schwerpunktmäßig die Einhaltung der Corona-Verordnung in der Gastronomie oder anderen Bereichen zu kontrollieren, berichtete Krieger. Das Ordnungsamt komme dem auch nach, suche dabei aber vor allem das Gespräch, denn der Aufklärungsbedarf in Betrieben und Vereinen sei sehr hoch. Krieger: Uns geht es nicht darum, möglichst viele Bußgelder zu verhängen, sondern die Verordnung umzusetzen.“