Das Vokalensemble Rheinklang begeisterte zahlreiche Besucher in der Pfarrkirche St. Pelagius in Hochsal Johannes Böhler vom Ensemble erläuterte, dass die liturgische Weihnachtszeit bis zum 2. Februar, dem Tag der Darstellung des Herrn, andauere, sodass der weihnachtliche Inhalt der Lieder noch passend sei. Sängerin Eva Koch führte durch das Programm, welches Werke verschiedener Epochen und Musikstile umfasste.

Das Quartett begann mit einem Lobgesang für Maria, welcher den Titel „Groß sein lässt meine Seele den Herrn“ trug. Johannes Böhler begleitete das Stück auf dem Keyboard. Es schloss sich ein A-cappella-Stück mit dem frei übersetzten Namen „Wunderbar und Seltsam“ an. Dabei bewies das Quartett, dass ihre vielseitigen Stimmen perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Die Interpretation des „Kyrie eleison“ eines jungen Komponisten begeisterte durch seinen aufgewühlten und wilden musikalischen Charakter. Mit dem „Ave verum“ aus der Feder von Karl Jenkins inszenierte das Vokalensemble wieder ein klassisches Werk. Auch hier untermalte Johannes Böhler den Gesang durch passende Melodien am Keyboard.

Die Vertonung eines christlichen Gedichtes und das Lied „While Shepherds Watched Their Flocks“ waren die nächsten musikalischen Beiträge des Quartetts. Letzterer handelt von den Wache haltenden Hirten, die Lukas in seinem Evangelium thematisiert. „A Clare Benediction“ des Komponisten John Rutter war das letzte Stück, das Rheinklang zum Besten gab. Das Werk kann der Postmoderne zugerechnet werden und vereint vielschichtige musikalische Elemente, darunter sogar jazzige Passagen. Es fand ein Wechselgesang der ersten und zweiten sowie der dritten und vierten Stimme statt. Zur Hervorhebung einzelner Passagen sangen die vier Stimmen gleichzeitig.

Als Zugabe inszenierte das Quartett das Stück „Hear My Prayer“, welches es schon zur Begleitung der Kommunion während des Gottesdienstes gesungen hatte. „Wir hoffen, dass wir die besinnliche Weihnachtsstimmung mit unserem Konzert noch einmal aufkommen lassen konnten“, sagte Eva Koch zum Abschluss.