270 Laufenburger Mitarbeiter der früheren H. C. Starck bekommen einen neuen Chef: Ab dem 1. September übernimmt Peter Thienel die Funktion als Standortleiter für das Laufenburger Werk der H.C. Starck Surface Technology and Ceramic Powders GmbH (STC), die seit März diesen Jahres Teil der schwedischen Höganäs Gruppe ist. Dies teilte das Unternehmen am Dienstagnachmittag mit. Ende vergangenen Jahres hatte Höganäs den Kauf der Pulver-Division der H. C. Starck bekannt gegeben.

Peter Thienel tritt die Nachfolge von Shashi Shukla an, der den Standort als Geschäftsführer von STC erfolgreich führte und sich von nun an auf weitergehende internationale Aufgaben in der Höganäs Gruppe konzentrieren wird. Bei der offiziellen Verabschiedung im Juli übergab Shashi Shukla symbolisch seine Lokführermütze an Peter Thienel.

„Im Namen der gesamten Belegschaft bedanke ich mich bei Shashi Shukla für sein unermüdliches Engagement und die phantastische Zusammenarbeit. Unter seiner Führung konnte STC den Umsatz und das Ergebnis erheblich steigern, was uns ermöglicht hat, mit Höganäs AB einen neuen, auf langfristigen Erfolg fokussierten Firmeninhaber zu finden. Nun ist es meine Aufgabe, die ich mit Freude übernehme, die sehr positive Entwicklung fortzuführen und den Standort weiter zu stärken und zu entwickeln“, so Thienel, der nach Angaben des Unternehmens schon seit 38 Jahren bei STC beschäftigt ist.

Seit August 2016, mit Gründung der STC GmbH, ist Thienel als Chief Operating Officer (COO) tätig. Zuvor war er bereits als Director Operations für die STC Werke in Goslar und Laufenburg verantwortlich. In der Vergangenheit bekleidete Thienel verschiedene Betriebsleitungsfunktionen für die Produktionsbereiche der Oberflächentechnik und Keramik.

Wie das Unternehmen weiter schreibt, sind die Themen Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit für Höganäs STC auch künftig von zentraler Bedeutung. „Wir sind bestrebt, sichere Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Ich freue mich auf unseren weiteren Weg mit Höganäs und hoffe auch weiterhin, interessante zukunftsweisende Investitionen am Standort realisieren zu können, damit wir auch in Zukunft als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden“, so Thienel.