Von Angst, Tod, Jägern, Gejagten, Gehörnten, Menschen, Tieren und der Gier handelt der neuste Kriminalroman aus der Feder des Laufenburger Schriftstellerin Petra Gabriel, der soeben im Emons Verlag unter dem Titel "Tod im Rheintal" erscheint ist. Wieder ermittelt Hauptkommissarin Iris Terheyde und ein Hund ist auch noch dabei.

Schauplatz der Geschichte ist ganz real das Wildlife Museum auf dem Gelände der Golfwelt Freizeitwelt Hochrhein in Bad Säckingen. Die Geschichte basiert auf dem Hintergrund eines tatsächlichen Falls gestohlener Nashorn-Hörner. Auch in Bad Säckingen schlugen die Diebe zu. Damit nicht genug der Realität. Petra Gabriel konnte bei ihren Recherchen zum neuen Krimi ganz real auf die Unterstützung des ehemaligen Bad Säckinger Bürgermeisters Dr. Günther Nufer zählen und auch die Ermittlerin, Iris Terheyde, kann in der Geschichte, nun allerdings fiktiv, auf dessen Mithilfe bei der Klärung des Falls rechnen.

"Günther Nufer war sehr hilfsbereit bei den Recherchen zum Buch und er war auch damit einverstanden, dass er mit seinem realen Namen im Buch erscheint", berichtete Petra Gabriel.

Der Ex-Bürgermeister spielt im neusten Fall der Kommissarin eine ganz eigene Rolle. Allerdings sei so viel schon verraten, als Mörder kommt der Bürgermeister nicht in Frage. Jedoch wird Günther Nufer bei der Premierenlesung des Krimis "Tod am Hochrhein" am Freitag, 14. September, um 19 Uhr im Theater im Wildlife Museum auf dem Gelände der Golfwelt Freizeitwelt Hochrhein neben der Autorin Passagen aus dem neuen Buch vorlesen.

Nach dem neusten Buch ist für Petra Gabriel vor dem neuen Buch. So ist für das nächste Frühjahr ein neuer Krimi um die Berliner Ermittlerdynastie Kappe geplant und ein weiterer Berlinkrimi ist in Arbeit, wie sie verrät. Auch in ihrer Heimatstadt Laufenburg ist Petra Gabriel nicht untätig.

So initiierte sie zusammen mit Martin Willi das grenzüberschreitende Laufenburger Literaturstipendium "Der Burgschreiber". Die deutsche und die Schweizer Stadt Laufenburg tragen gemeinsam die Kosten für das Literaturstipendium. Alle zwei Jahre soll ein Schriftsteller drei Monate in Laufenburg leben und arbeiten. "Es war mir wichtig, eine kulturelle Fördermöglichkeit im Bereich der Literatur zu schaffen", betont Petra Gabriel dazu.

Petra Gabriel war bis März 2016 für den Herder Verlag ein Jahr lang auf Kuba und hat darüber das Buch "Ein Jahr auf Kuba" geschrieben. An der Laufenburger Kulturnacht, am Samstag, 8. September, wird Petra Gabriel in der Stadtbücherei um 19 und um 21 Uhr daraus vorlesen. Der Eintritt zur Kulturnacht ist durchweg frei.

Als weiteres Ergebnis ihres einjährigen Aufenthalts in Kuba ist eine kubanisch-deutsche Anthologie unter dem Titel "Begegnungen/Relaciones" entstanden. Darin geht es um Menschengeschichten, erzählt von jeweils fünf zeitgenössischen kubanischen und fünf deutschen Autoren unter ihnen auch Petra Gabriel. Dazu haben sich jeweils fünf Übersetzer gesellt. Kubafan Udo Lindenberg hat dazu sogar eine Zeichnung beigesteuert.

Für Petra Gabriel ist das Buch eine Premiere, denn sie ist als Herausgeberin des zweisprachigen Wendebuches aufgetreten. Unterstützung für das Projekt gab es vom Schriftstellerverband VS Berlin-Brandenburg, ver.di und der kubanischen Künstlervereinigung Uneac. Zu bekommen ist das Buch mit den Kurzgeschichten über den Shop auf der Homepage von Petra Gabriel.