Bei der Feier im großen Schlössle-Saal verdeutlichten Vertreter des Polizeireviers Bad Säckingen, der Stadt Laufenburg und der Gemeinde Murg, der Feuerwehren beider Gemeinden, des Technischen Hilfswerks, der Kantonspolizei Aargau und der Regionalpolizei Oberes Fricktal durch ihre Anwesenheit und in Reden, welches Ansehen sich Brüstle durch seine Arbeit erworben hat.

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Brüstle habe dem Polizeiposten Laufenburg „eine Struktur und ein Gesicht“ gegeben, unterstrich Erster Polizeihauptkommissar Zeh. Als der gebürtige Schachemer zum 1. Juli 2004 die Leitung des „arg in die Jahre gekommenen Vier-Mann-Postens“ übernommen habe, sei dessen Fortbestand ganz und gar nicht gewiss gewesen. „Der Polizeiposten steht heute sehr gut da!“ Daran habe Brüstle, dem Zeh neben Respekt und Freundlichkeit auch „eine gewisse Salpeterersturheit“ attestierte, wesentlichen Anteil. Brüstle habe immer das Konzept einer „Polizei als Teil der Bevölkerung“ vorgelebt.

Sicherheitskonzept für Städtlefasnacht

Der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger nannte den scheidenden Polizeipostenleiter „pragmatisch und lösungsorientiert“. Mit seinem Sicherheitskonzept für die Städtlefasnacht habe er „Pionierarbeit“ geleistet. „Laufenburg war eine der ersten Gemeinden, die eine Konzeption für sichere Großveranstaltungen hatte.“ Redner der Aargauer Kantonspolizei und der Regionalpolizei Oberes Fricktal betonten ebenfalls Brüstles Kompetenz.

Stets gerne Polizist

„Ich war immer gerne Polizist und habe es nie bereut, diesen Beruf gewählt zu haben“, gestand Brüstle. Er bedankte sich bei Kollegen, Vorgesetzten und den Vertretern anderer Stellen für die stets gute Zusammenarbeit. „Wir haben hier keine Schwierigkeiten gesucht, sondern Probleme beseitigt.“

Stephan Frei neuer Postenleiter

Brüstles Nachfolger ist Stephan Frei. Seit September 2016 ist er stellvertretender Leiter des Postens. „Ich übernehme eine Dienststelle, die perfekt aufgestellt ist“, sagte der 44-jährige verheiratete Vater zweier Kinder. Der mit seiner Familie in Dogern lebende gebürtige Bad Säckinger betonte, dass er zu Laufenburg eine besondere Beziehung habe. Es sei es die Geburtsstadt seines Vaters Hansjörg. Dieser wiederum war bereits ebenfalls Polizist und beim Wirtschaftskontrolldienst auch mehrere Jahre lang der unmittelbare Vorgesetzte von Franz Brüstle.

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Dieser wird auch im Ruhestand gewohnt rege bleiben. Brüstle leitet in seiner Wohngemeinde Albbruck nicht seit nur seit vielen Jahren die Ortsgruppe des Bunds für Umwelt und Naturschutz, er wurde eben erst auch für die Freien Wähler wieder in den Gemeinderat und erstmals in den Kreistag gewählt. „Dort haben wir mit der Abfahrt Hauenstein oder dem Bau der Autobahn nach Waldshut ein paar Themen, wo wir zusammenarbeiten wollen“, verriet Kreistagskollege Krieger.