Laufenburg-Luttingen – Der östliche Ortsausgang von Laufenburg entwickelt sich weiter: In dem neuen Gewerbegebiet Rütte-West feierte am Mittwoch das Draht Center Hochrhein seinen Spatenstich für einen Neubau. Auf dem rund 4500 Quadratmeter großen Gelände errichtet das auf Zäune spezialisierte Industrieunternehmen mit derzeitigem Sitz in Luttingen ein Produktionsgebäude mit Verkaufs- und Ausstellungsfläche.

Beim Spatenstich zeigten sich Bürgermeister Ulrich Krieger und Luttingens Ortsvorsteher Bernhard Gerteis zuversichtlich: Ein Großteil der Grundstücke wurde bereits verkauft. Erst vor knapp einem Jahr ließ die Stadt das neue Gewerbegebiet Rütte-West für 1,5 Millionen Euro neu erschließen. Von den insgesamt zehn Flurstücken wurden bereits sechs Grundstücke (erste und zweite Reihe Richtung Hauptstraße) verkauft, einige Flurstücke wurden dabei zusammengelegt, teilte Ulrich Krieger am Mittwoch mit.

Nach der Firma Torbau Schlachter und TMP Pumpen-Technik mit Schlosserei ist das Draht Center Hochrhein das dritte Unternehmen, das sich dort ansiedelt. Während das Gewerbegebiet Haseläcker durch den Neubau der Firma Rüde nun vollständig belegt ist und auch im Gewerbegebiet Steinmatt mit der Erweiterung der Bademodenfirma Maryan Beachwear die letzte freie Fläche einer Bebauung zugeführt wurde, ist die Rütte-West vorrangig für regionale Handwerksbetriebe von Bedeutung. Ihnen soll das neue Gewerbegebiet eine Entwicklungsperspektive bieten, so der Wunsch des Gemeinderats.

„Für uns ist Laufenburg-Luttingen zu einem idealen Standort geworden. In der Rütte-West kann es nur noch besser werden, allein schon wegen der direkten Verkehrsanbindung zur B34 und der grenznahen Lage zur Schweiz“, sagte Rolf Kuttruff, Geschäftsleiter Draht Center Hochrhein. Knapp 1,8 Millionen Euro investiert das Unternehmen in seinen neuen Standort. Mit dem Spatenstich begann am Mittwoch die Bauphase, die bis Ende August abgeschlossen sein soll. Noch bis Ende des Jahres soll der Umzug in die Rütte-West erfolgen.

Zum Verkauf der übrigen Grundstücke (in dritter Reiher zur Hauptstraße) zeigte sich Bürgermeister Ulrich Krieger optimistisch: Die Stadt befinde sich derzeit in Gesprächen mit Interessenten. Bei ansiedlungswilligen Firmen aus der Region achte die Stadt darauf, möglichst neue Bereiche abzudecken und neue Arbeitsplätze zu schaffen – entsprechend dem im Stadtentwicklungskonzept 2030 formulierten Ziel den Beschäftigtenbesatz auf Kreisniveau anzuheben.