Laufenburg Schätze der besonderen Art: Die Briefmarkenfreunde Laufenburg/Murg präsentieren im Laufenburger Rathaus-Foyer eine Sonderausstellung

Mit einer Sonderausstellung geben die Briefmarkenfreunde Laufenburg/Murg Einblicke in ihre 50-jährige Vereinsgeschichte.

Im Jahr 2015 feierten die Briefmarkenfreunde Laufenburg/Murg ihr 50-jähriges Bestehen. Anlässlich dieser Geschichte konnte im Laufenburger Rathaus-Foyer nun eine Sonderausstellung der entworfenen und gesammelten Briefmarken, Briefumschläge, Poststempel, Postkarten und Ähnlichem eröffnet werden. Laufenburgs Bürgermeister Ulrich Krieger lobte die Arbeit des Vereins: „Zwar sind die Briefmarkenfreunde ein kleiner Verein, aber einer, der aktiv die Geschichte unserer Stadt mitgestaltet.“

Zur Ausstellungseröffnung konnten diverse Vereinsvertreter, welche von den Briefmarkenfreunden bei Jubiläen besucht wurden und werden, begrüßt werden. Murgs Bürgermeister Adrian Schmidle ließ sich entschuldigen. Vereinsvorsitzender der Briefmarkenfreunde Egon Gerteis, der auch Ausstellungsleiter und Namensgeber der Sonderausstellung ist, führte durch die 50-jährige Vereinsgeschichte. Zurückgeblickt werden konnte auf einmalige Erinnerungsstücke vergangener Zeiten. So besuchte die Briefmarken-Werbeschau in Laufenburg 1971 der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann höchst persönlich. Die Briefmarken-Reihe ihm zu Ehren, welche von den Briefmarkenfreunden Laufenburg/Murg gestaltet worden war, hatte eine unglaubliche Auflage von 54 500 Stück. Des Weiteren können Exponate der Eingemeindungen der Laufenburger Ortsteile von 1971-72, der Zusammenarbeit mit dem SV 08 Laufenburg 1973 sowie der Verschwisterung von Laufenburg-Le Croisic sowie Murg-Mehun begutachtet werden. Den Polizeimarsch in Laufenburg 1987 begleiteten die Briefmarkenfreunde ebenfalls mit einer Ausstellung. Aber auch politisch bedeutende Ereignisse wie die 700-jährige Feier der Schweizer Eidgenossenschaft oder die deutsche Wiedervereinigung begleiteten die Briefmarkenfreunde mit selbst entworfenen Briefmarken. Und auch bei diversen Fasnachtscliquen-Jubiläen oder der Verlegung des Laufenburger Postamtes durften sie nicht fehlen. Ein besonderer Höhepunkt stellt zudem der Entwurf der ersten deutsch-schweizerischen Briefmarke dar. Die Ausstellung spiegelt damit eine einzigartige Sammlung der Laufenburger und Murger Post- und Stadtgeschichte wieder.

 

Die Briefmarkenfreunde Laufenburg/Murg gründeten sich im Jahre 1965 und feierten 2015 ihr 50-jähriges Bestehen. In dieser Zeit kam eine beträchtliche Sammlung einmaliger Schätze rund um die Briefmarke zusammen. Vereinsvorsitzender ist Egon Gerteis.

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