Seit 40 Jahren besteht die Sozialstation Heilig Geist in Laufenburg. Dies wurde am Freitagabend mit einem großen Festakt mit Mitarbeitern, Kunden und zahlreichen Gästen gewürdigt.

Großen Anklang fand bei den Gästen auch die instrumentale Begleitung der Veranstaltung durch Jonas Ebner (Orgel) und Simon Eckert (Trompete).

<strong>Mit Musik:</strong> Simon Eckert (Trompete) und Jonas Ebner (Orgel) ernteten für die instrumentale Gestaltung der Feier viel Applaus.
Mit Musik: Simon Eckert (Trompete) und Jonas Ebner (Orgel) ernteten für die instrumentale Gestaltung der Feier viel Applaus. | Bild: hak

Die Jubiläumsfeierlichkeiten wurden durch einen Festgottesdienst in der Heilig Geist Kirche Laufenburg eröffnet, den Pfarrer Klaus Fietz und Diakon Bolko von Reinersdorff gestaltet.

Kirchenläuten aus der Schweiz

"Wir sind heute international", freute sich Fietz. Denn da die Glocken der Heilig Geist derzeit einer Restauration unterzogen werden, schickten auf Fietzens Anfrage an die schweizerische Schwesterkirche St. Johann hin deren Glocken ein kräftiges Geläute über den Rhein. Einen besonders feierlichen Touch gaben dem Gottesdienst und dem anschließenden Fest im Pfarreiheim die beiden Musiker Jonas Ebner und Simon Eckert, die alle in ihren Bann zogen.

Diakon Bolko von Reinersdorff, Vorsitzender der Sozialstation, hob hervor: "Es ist wichtig, nicht nur fachlich zu helfen, sondern mit Herz." Und Pfarrer Fietz doppelte nach "Fromm sein allein ist zu wenig."

<strong>Mit Pfarrer:</strong> Diakon Bolko von Reinersdorff und Pfarrer Klaus Fietz gestalteten den pastoralen Teil des Festgottesdienstes.
Mit Pfarrer: Diakon Bolko von Reinersdorff und Pfarrer Klaus Fietz gestalteten den pastoralen Teil des Festgottesdienstes. | Bild: hak

Vier Jahrzehnte lang hätten viele Personen Einsatz und Kraft eingebracht, nun hätten sie bei einem Fest eine "Verschnaufpause" verdient. Geschäftsführer Gebhard Renner hielt Rückblick auf 40 Jahre Erfolgsgeschichte und betonte besonders: "Wir haben engagierte Teams, wir sind stolz auf sie".

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Pflegekräfte immer mehr gefragt

Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller informierte, dass 70 Prozent der häuslichen Pflege in Baden-Württemberg durch Familien erbracht werden. "Wir brauchen in Baden-Württemberg dringend viele zusätzliche Pflegekräfte, aber woher nehmen?" Pfarrerin Heidrun Moser betitelte die Sozialstationsmitarbeiter als "Rote Engel", die am Krankenbett Pflege und Betreuung mit Herz praktizierten.

<strong>Mit Herz:</strong> Die evangelische Pfarrerin Heidrun Moser (rechts) demonstrierte mit Gabi Feuchter, wie ein Mensch zu Engelsflügeln kommt: Ein Mensch, kombiniert mit einem Herzen.
Mit Herz: Die evangelische Pfarrerin Heidrun Moser (rechts) demonstrierte mit Gabi Feuchter, wie ein Mensch zu Engelsflügeln kommt: Ein Mensch, kombiniert mit einem Herzen. | Bild: hak

Lange in vertrauter Umgebung leben

Für die anwesenden Bürgermeister der vier Gemeinden Laufenburg, Murg, Dogern und Albbruck sprach der örtliche Bürgermeister Krieger die Glückwünsche aus und führte aus: "Es ist wichtig, dass alte Mitbürger lange in der vertrauten Umgebung leben können, damit das Leben für Menschen im Alter lebenswert bleibt."

<strong>Mit Prominenz:</strong> Zahlreiche Honoratioren erschienen zum Festakt der Sozialstation.
Mit Prominenz: Zahlreiche Honoratioren erschienen zum Festakt der Sozialstation. | Bild: hak

Auch Caritas-Vorstand Rolf Steinegger lobte die Mitarbeiter der Sozialstation, "sie sind das Rückgrat der ambulanten Pflege".

Beim gemütlichen Beisammensein anschließend konnten sich die Festgäste noch austauschen und mit den zahlreichen feinen Häppchen, welche die Mitarbeiterinnen der Sozialstation hergestellt hatten, gemütlich den Abend beschließen.