Laufenburg Pfarrer Hirt berichtet über Arbeit im Lebenshaus Uganda

An einem vom Freundeskreis veranstalteten Uganda-Abend berichtet Pfarrer Günter Hirt am kommenden Mittwoch über die Arbeit im Lebenshaus in Uganda. Die Einrichtung hilft in Afrika Kindern ohne echte Perspektiven.

Über die Weiterentwicklung des Lebenshauses in Uganda berichtet der Lebenshaus-Gründer Pfarrer Günter Hirt an einem vom Freundeskreis veranstalteten Uganda-Abend. Er findet am Mittwoch, 18. Oktober, 19.30 Uhr, in der Pfarrscheuer in Luttingen statt. Pfarrer Hirt will mit diesem Informationsabend auch den Spendern und Helfern aus der Seelsorgeeinheit danken, die beim Aufbau mitgeholfen haben oder mit ihrer finanziellen Unterstützung den Bestand und den Ausbau der Einrichtung sichern.

Das Lebenshaus ist Zufluchtsstätte für knapp 40 Kinder im ugandischen Busch der abseits gelegenen Region Kyato, die nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren. Das Lebenshaus entstand aus der Erfahrung, dass in der Region Kyato viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten sind dort oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im Busch.

Pfarrer Günter Hirt.
Pfarrer Günter Hirt. | Bild: Peter Meister

Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Im Lebenshaus direkt bei den Ärmsten, werden deshalb Halbweisen-, Waisenkinder und Kinder aus sozialschwachen Familien aufgenommen und nach ihren ersten Lebensjahren der ugandische Bildungsweg ermöglicht. Das Lebenshaus bleibt weiterhin Zufluchtsort und Kontaktstelle während der Schulzeit und vor allem in den langen Schulferien. Neben Auffangstation und Zuhause fungiert das Lebenshaus außerdem als Anlaufstelle für alle ratsuchenden, schwachen und kranken Menschen aus der Umgebung – niemandem wird der Zutritt verweigert.

Pfarrer Hirt mit Kindern im Lebenshaus in Uganda.
Pfarrer Hirt mit Kindern im Lebenshaus in Uganda. | Bild: privat

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