Diese Entscheidung wurde insbesondere mit Rücksicht auf jene Menschen getroffen, die die Wahlergebnisse für die Pfarrgemeinderatswahl ermitteln müssen. Derzeit sei noch nicht absehbar, welche Vorkehrungen zu deren Schutz der Wahlhelfer getroffen werden müssen. Geprüft werden müsse auch noch, was die derzeitige Situation für die Verpflichtung bedeute, das Wahlergebnis öffentlich zu ermitteln, heißt es in einem Erlass des Erzbistums.

In ihrer fünfjährigen Amtszeit hat der Pfarrgemeinderat die Aufgabe, zentrale pastorale Ziele zu entwickeln und deren Umsetzung und Finanzierung zu ermöglichen. Ein wichtiges Thema, dass seine Schatten schon vorauswirft, ist das Pastoral 2030. Die Erzdiözese Freiburg steht hier vor grundlegenden strukturellen Veränderungen, die sicherlich mit vielen schmerzhaften Standortentscheidungen für die Gläubigen verbunden sein werden. Aus den bisher 1050 Pfarrgemeinden, die bereits jetzt schon zu 224 Seelsorgeeinheiten zusammengefasst wurden, sollen dann 40 Pfarreien werden. Auch hier kommt Arbeit auf die Pfarrgemeinderäte zu, wie soll Kirche auch zukünftig in der Nähe erlebbar sein und was sind die damit verbundenen Herausforderungen.

Die 7033 Wahlberechtigten der Seelsorgeeinheit Laufenburg-Albbruck sind aufgerufen, zwölf Pfarrgemeinderäte zu wählen – zwei für jeden der sechs Stimmbezirke, die den ehemaligen Pfarrgemeinden entsprechen. Die Wähler haben zwölf Stimmen, können jedem Kandidaten aber nur eine Stimme geben. Da es aber nur elf Bewerber gibt, können die Wähler eigene Vorschläge in dafür vorgesehenen Leerzeilen des Stimmzettels eintragen.