Noch immer ist nicht entschieden, ob auch das katholische Pfarrheim Heilig Geist und das katholische Pfarrhaus an die Nahwärmeversorgung Rappenstein angeschlossen werden sollen. Im Herbst soll die Heizzentrale in der Rappensteinhalle in Betrieb gehen und neben der Mehrzweckhalle auch den Kindergarten, die Schulgebäude und die Kinderkrippe mit Wärme versorgt werden. Spätestens Mitte Juni müssten sich die Kirchengemeinde und die Liegenschaftsverwaltung des Landes entschieden haben, ob auch die in ihrem Besitz befindlichen Gebäude mitversorgt werden sollen, erklärte der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger auf Anfrage unserer Zeitung.

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Am Montag hat der Gemeinderat die Arbeiten für den Bau der Nahwärmeanlage vergeben – in zwei Varianten, mit und ohne die Kirchengebäude. „Wir liegen überall über den Kostenberechnungen“, sagte Bürgermeister Ulrich Krieger über die eingegangenen Angebote. Ingenieur Tim Kazenmeier begründete dies mit der Martksituation. Nur bei einem von vier Losen ging mehr als ein einziges Angebot ein. Für die Anlagetechnik und die Hausanschlüsse sorgt für 540000 Euro die Firma Messerschmidt Energiesysteme Bonndorf. Sollten das Pfarrheim und das Pfarrhaus nicht angeschlossen werden, würde sich diese Summe nur unwesentlich verringern. Den Rohrleitungsbau übernimmt für 78000 Euro die Firma Schäfer Strom und Wärme aus Dotternhausen. Diese Summe verringert sich um 20000 Euro, wenn das Kirchengebäude außen vor bleiben. Den Zuschlag beim Tiefbau erhielt für 90000 Euro (alternativ 63000 Euro) die Laufenburger Firma Weber-Bau.

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Bereits im September, spätestens im Oktober soll das Nahwärmenetz Rappenstein in Betrieb genommen werden. Der Bau der Anlage und des Netzes soll zwischen Juli und September erfolgen.