Die Feuerwehr fand eine total verrauchte Wohnung vor, teilt Kommandant Markus Rebholz mit. Essen war auf dem Herd bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, der aufgeschreckte Bewohner war wohl eingeschlafen. So war es die Aufgabe der ersten Löschgruppe mit Gruppenführer Robert Schwander, die verrußte Küche auf einen möglichen Brand zu kontrollieren und die Wohnung zu belüften. Ein größerer Löscheinsatz war nicht erforderlich, was aufgrund der beengten Zufahrt, der besonderen Lage und der beschränken Wasserversorgung nicht einfach geworden wäre.

Abschließend wurde der Bewohner vom Rettungsdienst untersucht und von der Polizei vernommen, ehe die Wohnung an ihn und den Hauseigentümer übergeben werden konnte. Aufgrund parkender Autos im Städtle war die Durchfahrt nur langsam möglich und die einzige Bereitschafts- und Rangierfläche an der Rheinbrücke nicht nutzbar. Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger, THW-Fachberater Tobias Roming und Jean-Pierre Salomon vom DRK. Die Feuerwehr war mit Einsatzleitwagen, zwei Löschfahrzeugen sowie der Drehleitern mit insgesamt 26 Einsatzkräften ausgerückt.