Mit einem begeisternden Jahreskonzert wartete der Musikverein Hochsal in der Gemeindehalle in Albbruck-Schachen auf. Zusätzliche Tische und Stühle mussten aufgestellt werden, damit alle Konzertbesucher einen Sitzplatz hatten. Auch eine Gruppe aus der französischen Partnerstadt Le Croisic war unter den Besuchern.

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Die Schachener Gemeindehalle lud mit ihrer passenden Dekoration für die musikalische Reise des 28-köpfigen Orchesters nach Afrika ein. Vor der Bühne bildeten mehrere wilde Tiere bis hin zu einem übergroßen Kamel einen schönen Anblick und waren das perfekte Ambiente für das Hörerlebnis mit Trommelklang und den nachgemachten Tönen der wilden Tiere.

Viele Hörerlebnisse

Unter der Leitung von Robert Sägesser, der den Verein seit Herbst musikalisch leitet, erklang wuchtig und klangvoll der Marsch „Die Sonne geht auf“, ein bekanntes Werk von Rudi Fischer. Mit der „African Symphony“ von Van McCoy wurde die musikalische Reise nach Afrika begonnen. Mit der Bearbeitung der Trommeln und dem Auftritt der Bläser wurde bereits dieses Stück zu einem Hörerlebnis. Mit „Mandjiani“ des Komponisten William G. Harbison wurde ein Stück mit typischen afrikanischen Kompositionstechniken gespielt. Mit einem klangreinen Flötensolo, dann im Duett mit einer Klarinette, dann Registersolis bis hin zu den starken Tönen des Gesamtorchesters, war alles zu hören.

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Mit „The Lion King“ wurde vom Orchester ein Höhepunkt der Filmmusik geboten. Aus dem bekannten „König der Löwen“ wurde eine Melodienfolge präsentiert, die beeindruckend für das Publikum war. Mit „African Funk“, ein Werk von Alan Fernie, wurde der erste Programmteil beschlossen. Die Schlagwerker wie auch die Bässe konnten ihr Können unter Beweis stellen.

Orchester zeigt ganzes Können

Der zweite Programmteil wurde mit dem Marsch „Auf zu neuen Sternen“ eröffnet. Mit „Beauty and the Beast“ von Alan Menken wurde eine märchenhafte Liebesgeschichte musikalisch beschrieben. Flüsternde Passagen, wechselndes Tempo und ein mächtiger Schluss zeigten das Können des Orchesters auf, das der Dirigent Robert Sägesser gut geformt hatte.

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Nach „Don't Stop Believin“ folgte die Polka „Zeitlos“ des bekannten Komponisten Martin Scharnagl, der auch Komponist der bekannten Polka „Von Freund zu Freund“ ist. Mit dieser etwas anderen Polkaform, mit wesentlich komplexeren Harmonien, wurde das Publikum zum Mitklatschen animiert, das am Schluss in fast nicht enden wollenden Beifall endete. Mit „It's a Beautiful Day“ von Michael Bublé wurde beeindruckend der offizielle Teil des Konzertes beschlossen, dem dann noch zwei Zugaben folgten. Mit Präsent an einige Akteure und der Auflösung einer großen Tombola endete der gelungene Konzertabend.