Ein Verkehrsunfall am Montagmorgen zwischen Rotzel und Oberwihl forderte drei Verletzte, darunter ein mitfahrendes Baby. Gegen 9.45 Uhr befuhr eine 30 Jahre alte Frau die L 151 A bergwärts, als sie mit ihrem Peugeot auf der winterglatten Straße in einer Rechtskurve ins Rutschen geriet. Sie kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Volvo steuerte, an dessen Steuer ein 39-jähriger Mann saß. Durch die Aufprallwucht wurden beide Autos von der Straße katapultiert, der Peugeot kam in einem Bachlauf zum Stehen.

Die beiden Fahrer und ein im Peugeot mitfahrendes Baby wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Schwere der Verletzung stand am Nachmittag noch nicht fest, die Unfallbeteiligten erlitten nach derzeitigem Kenntnisstand aber keine lebensgefährlichen Verletzungen. Beide Autos mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Gesamtschadenshöhe liegt bei rund 8000 Euro.

Da Betriebsstoffe ausliefen, wurde auch die Feuerwehr Laufenburg-Nord zur Unfallstelle beordert. Die Einsatzleitung hatte Urs Schlageter. Große Sorge bereitete der Feuerwehr zuerst auch der neben der Fahrbahn verlaufende Bach. „Es sind keine Betriebsstoffe in das Wasser gelangt“, sagt Kommandant Markus Rebholz. Im Einsatz waren 14 Kräfte der Feuerwehr mit drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst und die Polizei. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme einseitig befahrbar.