Laufenburg/CH Laufenburg: Grünes Licht für Investitionskonzept Altstadt

Das Plenum gibt an der Gemeindeversammlung in der Turnhalle Sulz grünes Licht für die Laufenburger Acht und Liegenschaftskäufe in der Altstadt

Sulz/Laufenburg (az) Das Plenum gab an der Gemeindeversammlung von Laufenburg/CH grünes Licht für die "Laufenburger Acht" und Liegenschaftskäufe in der Altstadt. 108 der 1965 Stimmberechtigten fanden den Weg in die Turnhalle Sulz.

Im Vorfeld der Gemeindeversammlung gab zweifellos der Verpflichtungskredit von 195 000 Franken für mögliche Liegenschaftskäufe in der Altstadt und in der Dorfkernzone Sulz zu reden. Der beantragte Kredit ist eine erste Tranche des von der Gemeindeversammlung im Dezember 2015 bewilligten 20-Millionen-Investitionskredits. Konkret hat der Stadtrat in Zusammenarbeit mit dem Forum Altstadt vier Liegenschaften ins Auge gefasst, die für einen möglichen Kauf mit nachfolgender Renovation infrage kommen. Dies betrifft je zwei zusammengebaute Liegenschaften in der Fischergasse und in der Marktgasse. Zusätzlich möchte man im Alten Pfarrhof in Sulz drei Wohnungen einbauen.

"Das Investitionskonzept ist Realität geworden", führte Vizeammann Meinrad Schraner bei der Vorstellung des Geschäftes aus und erläuterte nochmals die Gründe, die den Stadtrat zu diesen Massnahmen veranlasst hatten. "Der Stadtrat ist verpflichtet, dafür besorgt zu sein, dass Laufenburg eine attraktive Gemeinde ist", führte Schraner aus. Für die vier Liegenschaften in der Altstadt liegen aktuelle Kostenschätzungen vor, die zulasten der Liegenschaftsbesitzer erstellt worden waren. Die Realisierung ist in drei Stufen vorgesehen: Zunächst erfolgt durch ein Expertenteam für jede Liegenschaft eine detaillierte Risikoprüfung. Fällt diese positiv aus, so werden die Kaufverhandlungen aufgenommen.

Kommt es zu einem Abschluss, erfolgt die Detailprojektierung und anschliessend wird der Gemeindeversammlung der benötigte Baukredit beantragt. Schraner bezeichnete die Realisierungswahrscheinlichkeit als gut bis sehr gut. Diskussionslos stimmte die Versammlung den Anträgen des Stadtrates zu.

Deutlich angenommen wurde auch ein Kredit von 347 000 Franken im Zusammenhang mit der geplanten "Laufenburger Acht". So soll der Rheinuferweg zwischen neuer Rheinbrücke und dem Kraftwerk durchgehend ausgebaut werden. Auf der Schweizer Seite müssen dazu lediglich bestehende Wege ausgebaut werden. Geplant ist, die Strecke vom "Roten Löwen" bis zur Badi als Promenade mit einer Beleuchtung auszubauen. Gegen die Beleuchtung gebe es freilich bereits Einwände, erzählte Stadtammann Herbert Weiss. Beim Freibad ist zudem ein Stellplatz für ein paar Wohnmobile vorgesehen.

Vom Regulierungswahn des Bundes im Elektrizitätswesen mussten die Anwesenden beim beantragten Kredit von 277 000 Franken für den Rückkauf von Anlagen der Balteschwiler AG Kenntnis nehmen. Ohne diesen Rückkauf wäre die Firma in einer höheren Stromebene eingegliedert worden, was zu Mehrkosten geführt hätte. Christian Rüede, der verantwortliche Ressortchef, hatte dieses Geschäft klar dargestellt, sodass dem Rückkauf diskussionslos zugestimmt wurde.

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