Das letzte Konzert im Rahmen des 20-jährigen Bestehens der Laufenburger Kulturtage wurde von der Band Sameday Records bestritten. Die traumhafte Kulisse der Codmananlage in Laufenburg bot für die Band beste Voraussetzungen. Ein sternenklarer Mittwochabend direkt am Rhein tat seinen Rest für einen wundervollen Konzertabend dazu.

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Einzig der angrenzende Bach mit seinen rauschenden Hintergrundgeräuschen war für die Band ungewöhnlich. Renata Vogt Mitglied im zehnköpfigen Kulturausschuss Team Laufenburg betonte scherzhaft: „Nun spielt die Band auch noch mit Bach zusammen.“ Eröffnet wurde der Abend mit drei Stücken gespielt von Jeremias Wendt. Für den 21-Jährigen war es der erste öffentliche Auftritt. Mit sieben Jahren fing er an bei dem Band Mitglied Severin Ebner Gitarrenunterricht zu nehmen. „Sameday Records“ spielte im ersten Teil bekannte Lieder aus ihrem Album „Never Ending“.

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Mit „Show me love“ gelang ihnen ein gefühlvoller Start. Das Bühnenlicht war in einem waren Goldton gehalten, das im Laufe des Abends immer besser zur Geltung kam. Severin Ebner sagte: „Es ist eine besondere Freude, in Laufenburg zu spielen.“ Seit acht Jahren spielen Daniele Cuviello, Severin Ebner und Patrick Huber zusammen. Viele Besucher an diesem Abend waren langjährige Fans, so überraschte es nicht, dass eine lebendige Atmosphäre herrschte. Zu dem Lied „You & Me“ wurde das Publikum von Daniele Cuviello aufgefordert: „Ihr müsst lauter Singen wie der Bach rauscht.“ Seit zwei Wochen ist das neue Akustik-Video zu diesem Song auf der YouTube Seite der Band einsehbar. Severin Ebner dazu: „Das Video haben wir am Strand von Travemünde gedreht.“ Auch andere Songs werden nach und nach mit einem Musikclip versehen.

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Voll Spannung wurden die neuen Lieder der Band erwartet. Gleich drei neue Songs wurden von der Band gespielt. Das Lied „Young Devotion“ hat die Band auch beim ZDF-Morgenmagazin zum Besten gegeben. In dem lebensfreudigen Lied geht es um die flüchtige Liebe und das Gefühl des Sommers. Ganz andere Klänge hörte man in dem Stück „Unknown Souls“, in dem die Frage was die Zukunft noch bereithält mitschwingt. „Paradise“ war das dritte neue Stück. Die Songs entstanden alle in einem einwöchigen intensiven Workshop in der Bretagne. Severin Ebner dazu: „21 Songideen sind in dieser kurzen Zeit entstanden, sechs davon bearbeiten wir im Moment intensiv weiter.“ Die Band möchte weg von dem Album-Charakter und die neuen Stücke lieber nach und nach veröffentlichen.

Tango setzt Schlusspunkt