Erste Hilfe will gelernt sein, und je früher, desto besser. 13 Jungen und Mädchen können seit Dienstagnachmittag jedenfalls einiges darüber erzählen und auch in der Praxis anwenden. Im Rahmen des Laufenburger Kindersommers waren die Kinder im Luttinger Gemeinschaftshaus zu Gast beim Jugendrotkreuz des Ortsvereins Laufenburg-Luttingen.

Stabile Seitenlage

Während vor dem Gemeinschaftshaus eine Gruppe Kinder im Rettungswagen des Katastrophenschutzes sich mit den Gegenständen an Bord eines solchen Einsatzwagens bekannt machten, übte eine andere Gruppe im Obergeschoss wie eine bewusstlose Person in die sogenannte stabile Seitenlage zu drehen ist. Und bekam natürlich auch die Erklärung mitgeliefert. Ziel dieser Lagerung ist, dass der Mund des Betroffenen zum tiefsten Punkt des Körpers wird, so dass Erbrochenes und Blut abfließen kann und nicht in die Atemwege gelangen.

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Ein dritte Gruppe mit Jugendleiterin Serina Maier lernte inzwischen das menschliche Gehirn besser kennen. Zum Beispiel wie Befehle des Gehirns in Hand oder Fuß ankommen und wie das Gehirn geschützt werden kann. Die Kinder erfuhren auch, dass Trinken ganz wichtig für das Gehirn ist und bei zu wenig Trinken auch Kopfschmerzen auftreten können. Auch Puzzle zum Thema Gehirn hatte die Jugendleiterin mitgebracht. „Das war schwierig“, meinte eines der Mädchen. Die Gruppen rotierten, so dass jede Gruppe alle drei Stationen durchmachte.