Die vakante Stelle der Schulsozialarbeit in den Laufenburger Schulen ist wieder besetzt. Seit Januar hat Chiara Jelk die Nachfolge von Laura Hauber übernommen, die sich momentan im Mutterschaftsurlaub befindet. Chiara Jelk wird neben der Hans-Thoma-Schule, auch die die Hebelschule in Rhina und Luttingen, betreuen. Sichtlich erleichtert wirkten die beiden Schulleiterinnen Janine Regel-Zachmann von der Hans-Thoma-Schule und Stefanie Brand von der Hebelschule. Denn die vergangenen sechs Monate waren nicht immer einfach. Auch Bürgermeister Ulrich Krieger freute sich darüber, dass die Stelle nach sechs Monaten nun wieder besetzt ist. "Das war gar nicht so einfach und dass wir noch eine Vollzeitkraft gefunden haben, war ein reiner Glücksfall", freute sich der Bürgermeister.

Mobbing-Prävention und soziales Training

Chiara Jelk stammt aus Jestetten und hat in Freiburg Sozialpädagogik studiert. "Doch für mich stand von Anfang an fest, dass ich wieder in die Heimat zurückkehre", erzählt sie. Auch dass sie in der Schulsozialarbeit tätig sein möchte, stand für die 24-Jährige schnell fest. "Mir ist es wichtig, dass die Kinder gesund aufwachsen", sagt sie. "Und damit meine ich nicht nur die körperliche, sondern auch die geistige Gesundheit der Kinder". Für die kommende Zeit plant die Schulsozialarbeiterin eine Mobbing-Prävention und soziales Training mit Frustations-Toleranz und die Sensibillisierung. Drei Tage in der Woche ist Chiara Jelk in der Hans-Thoma-Schule und zwei Tage in der Hebelschule in Rhina und Luttingen.

Eine Schulsozialarbeiterin unterscheidet sich von einer Vertrauens- oder Beratungslehrerin darin, dass sie zunächst einmal keine Lehrerin ist und damit einen ganz anderen Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen hat. Außerdem unterliegt sie der Schweigepflicht. Gibt es Gespräche in der Schule mit dem Jugendamt, wird die Schulsozialarbeiterin ebenfalls hinzugezogen. Die Schulsozialarbeit ist gut vernetzt in der Region. So finden Vierteljährlich regelmäßige Treffen der Schulsozialarbeiter aus Wehr, Bad Säckingen, Murg und Laufenburg statt. "Wichtig ist, dass wir uns austauschen und unsere Arbeit reflektieren", erklärt die junge Frau.

Erste Erfolgserlebnisse

Obwohl erst kurze Zeit in Laufenburg, hatte sie bereits ihre ersten Erfolgserlebnisse, die sie als sehr motivierend empfunden hat. "Ich fühle mich hier sehr gut angenommen und bin angekommen", sagt Chiara Jelk. Ihre Vorgängerin habe ihr ein gut bestelltes Feld hinterlassen. "So konnte ich direkt einsteigen in meine neue Arbeit und mich zurechtfinden".