Mit 90 212 Besuchern ist die Zahl der Gäste des Superjahres 2015 bereits zum 28. August um 212 Besucher übertroffen worden. Man darf gespannt sein, wie viele es zum Ende der Badesaison, Mitte September, sein werden. Während uns Betriebsleiter René Flohr vom Murger Naturerlebnisbad Murhena, stolz 47 432 Besucher melden konnte, lag das Laufenburger Gartenfreibad mit 42 780 Besuchern, die Betriebsleiter Uwe Abele meldete, nur knapp dahinter.

"Schuld" an diesen Zahlen, die die des vergangenen Jahres (71 030 Besucher Ende August 2017), um 27 Prozent übertreffen, war das fantastische Sommerwetter. Während Landwirte über die anhaltende Trockenheit stöhnten, bescherte es, sowohl den Schwimmbädern, als auch den Kiosken, die durch neue Pächter – Gabriele Lo Presti in Murg und Bekim Djemaili in Laufenburg – betreut werden, volle Kassen. Natürlich brachten die hohen Besucherzahlen Mehrarbeit für die Schwimmmeister und ihre Helfer mit sich.

Gartenfreibad Laufenburg

Mit Ausnahme der Tage um Pfingsten (20./21. Mai) herum, wo das Wetter noch eine Verschnaufpause einlegte, waren danach beinahe alle Tage gut besucht. Spitzenreiter waren die Sonntage 1. Juli mit 1143 und der 5. August mit 1005 Besuchern.

Der Kiosk war immer mit Gästen belagert, die nach Eis, kühlen Getränken, Kaffee, Currywurst, Chicken-Nuggets und natürlich Pommes, verlangten. Außer einem Unfall, bei dem ein Kind beim Klettern auf die Leiter des Sprungturmes unter den Augen von Schwimmmeister Uwe Abele ausrutschte und sich einen Zeh brach, blieb es bei kleinen Blessuren, die Uwe Abele und Rettungsschwimmer Eyad Fattouh mit Pflastern versorgte. Beide waren mit der Saison sehr zufrieden. "Wer bei solch fantastischen Wetter nicht zufrieden ist, ist selbst schuld", erklärte Abele.

Naturerlebnisbad Murg

Da René Flohr in dieser Saison zum ersten Mal den Betriebsleiter des Murhena in Murg stellte und auch Christian Döbele als Bademeister neu war, waren die hohen Besucherzahlen in diesem Jahr eine Herausforderung für das neue Team.

René Flohr, der in dieser Saison zum ersten Mal Betriebsleiter des Murhena in Murg war, lobte die enorme Leistungsbereitschaft seines Teams, das durch die lang anhaltende Hochsommerperiode besonders gefordert war.
René Flohr, der in dieser Saison zum ersten Mal Betriebsleiter des Murhena in Murg war, lobte die enorme Leistungsbereitschaft seines Teams, das durch die lang anhaltende Hochsommerperiode besonders gefordert war. | Bild: Reinhard Herbrig

Flohr lobte die sehr gute Einarbeitung von Christian Döbele, der bereits vom ersten Tag an vollwertig eingesetzt werden konnte. Im gleichen Atemzug hob er die enorme Leistungsbereitschaft seines restlichen Teams hervor, das durch die lang anhaltende Hochsommerperiode besonders gefordert war. Er bedauerte den Weggang des langjährigen Betriebsleiters Wolfgang Büttner, mit dem er immer sehr gut zusammen gearbeitet hat.

Als negativ erwähnte Flohr das hohe Gewitteraufkommen in dieser Saison, da die Maßnahmen, die dann getroffen werden mussten, oft auf Unverständnis stießen, wenn die Sicherheit und das gesundheitliche Wohl der kleinen und großen Badegäste, an oberste Stelle gesetzt werden musste. Die neue Kiesbefüllung des Nichtschwimmerbeckens, sowie die neue Beschichtung der Treppe wurden von den Gästen positiv bewertet und von den Sonnenanbetern dankbar angenommen.

Der besucherstärkste Tag war Sonntag, der 1. Juli mit 1677 Badegästen. Wie uns die neue Kioskbetreiberin Gabriele Lo Presti versicherte, konnte sie die Badegäste, zusammen mit ihrem Team gut versorgen, so dass sie auch im nächsten Jahr den Kiosk weiter betreiben wird. Die großen Renner waren auch bei ihr, neben Getränken, Kaffee und Eis, Currywurst mit Pommes und Burger.