80 Jahre alt und immer noch voller Tatendrang, sei es im Privatleben oder auch beim Laufenburger Elferrat. Insider wissen es, dass es sich dabei nur um Franz Wagner handeln kann. Er kann am Montag, 12. August, bei guter Gesundheit seinen 80. Geburtstag feiern.

Engagiert im Elferrat

Mehr als fünf Jahrzehnte ist Franz Wagner bereits Mitglied des Laufenburger Elferrates. Seit 2011 ist er Sekretär und hatte in dieser Funktion maßgeblichen Anteil daran, dass der Elferrat ein beim Amtsgericht eingetragener Verein wurde. Bereits 1980 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und 1981 mit dem Hochrheinverdienstorden ausgezeichnet. Das waren sicherlich verdiente Ehrungen, die ihn aber nicht zum Ausruhen ermunterten, oder ihn sich auf seinen Lorbeeren ausruhen ließen. Sie spornten vielmehr an, noch mehr Kraft in den Elferrat zu investieren.

Pfarrer bei der Fasnachtsverbrennung

So war er von 1992 an Säckelmeister und wurde 1999 Obersäckelmeister. Über zwei Jahrzehnte war Wagner Organisator der Vatertags- und Jahresausflüge des Elferrates und schließlich packte ihn als Narr auch die Geistlichkeit. Zwei Jahre fungiert er schon als Pfarrer bei der Fasnachtsverbrennung auf dem Laufenburger Parkdeck. Dass er hier seine Fröhlichkeit beiseitelegt und mit herzzerreißenden Trauerreden aufwartet, zeigt seine Vielseitigkeit.

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Auch im beruflichen Leben ist der gebürtige Meckenbeurer eine feste Größe. Er besuchte das Progymnasium, ehe er eine Friseurlehre in Friedrichshafen machte. 1961 machte er die Meisterprüfung im Friseurhandwerk und war damals der jüngste Friseurmeister in Baden-Württemberg. Er war Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss, ehe er 1962 im damaligen Friseursalon Schneider in Laufenburg arbeitete und diesen dann 1968 übernahm.

Auf Achse

1973 wechselte er in den Außendienst. In verschiedenen Kosmetikfirmen arbeitete Franz Wagner, ehe er in die Versicherungsbranche zum Gerling Konzern wechselte und 2002 in den Ruhestand ging. Auch im offiziellen Ruhestand arbeitete er noch freiberuflich für den Konzern. „Der Gerling-Konzern war ein toller Arbeitgeber“, sagt Franz Wagner und erinnert sich gerne an die Zeit, als er bei vielen vom Konzern gesponserten Autorennen mit von der Partie war und selbst schon am Steuer eines Formel 1-Rennwagens vor dem Rennen eine Runde drehen durfte.

Keine Langeweile

Der nunmehr 80-Jährige kennt keine Langeweile. Problemlos fährt er noch seinen Personenwagen, erledigt alle Arbeiten im Haushalt noch selbst und freut sich, wenn er sich am Montagvormittag regelmäßig mit Altersgenossen im Café „Mont Blanc“ im Laufenpark treffen kann. Seit mehr als 30 Jahren geht er immer am Donnerstag nach Dogern zum Kegeln. Zu seinen Freuden gehört aber auch, dass er nette Nachbarn hat und öfters von einem Sohn besucht wird. Zum Geburtstag werden die Gratulanten sicher zahlreich sein. Dass dabei auch fasnächtlicher Humor nicht fehlen wird, versteht sich von selbst.

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