Mit einem neugewählten Vorstandsteam meldete sich der Förderverein Pfarrkirche St. Martin Luttingen am Dienstagabend zurück ins Gemeindeleben. „Unser Förderverein ist zwar inzwischen leider eher unbekannt, doch wir haben vor, unsere finanziellen Mittel für mittelfristig anfallende Renovierungsarbeiten an der Außenfassade unserer Pfarrkirche in Luttingen zusammenzuhalten und zu verwalten“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins, Michael Erne. Dies sei auch der Grund, weshalb der Förderverein weiterhin tätig sei. Und: neue Mitglieder seien herzlich willkommen. Mit einem Mitgliedsbeitrag von 26 Euro soll dies allen Interessierten möglich gemacht werden.

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Gegründet hat sich der Förderverein 1993 nach einer großen Beschädigung der Kirche durch eine Verpuffung der Heizungsanlage – das Engagement der Mitglieder trug damals dazu bei, durch Spenden und vielerlei Aktivitäten die Kosten zu schultern. 2009, nachdem die Schulden beglichen waren, sei der Förderverein quasi in einen „Dornröschenschlaf“ gefallen, so Michael Erne. Und das möchten die Mitglieder nun ändern, denn die Notwendigkeit einer Unterstützung des Fördervereins für Renovierungs-Arbeiten an der Luttinger Pfarrkirche sei absehbar, so Pfarrer Klaus Fietz, der als Beirat im Vorstandsteam des Fördervereins tätig ist. Er sei daher hoch erfreut, dass der Förderverein sein Wirken aufrechterhalte.

Michael Erne neuer Vorsitzender

Wahlen standen also im Mittelpunkt der Sitzung am Dienstag und der Vorstand setzt sich nun zusammen aus den beiden Vorsitzenden Michael Erne und Anna Pfeiffer, der Schriftführerin Martina Ebner, der Kassiererin Manuela Lauber und den Beiräten Edith Lamade, Klaus Ebner und Pfarrer Klaus Fietz. Als Vertreter des Stiftungsrates leitete Peter Meister die Wahlen und informierte über die Renovierungsarbeiten am Innenraum der Luttinger Pfarrkirche. Diese wurden finanziert durch Eigenmittel der Kirchengemeinde, aus einem Ausgleichsstock des Ordinariats Freiburg und Mitteln aus dem Katholischen Religionsfond.

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Nachdem 2014 ein erster Antrag auf Renovierung der beschädigten Pfarrkirche durch das Ordinariat Freiburg noch abgelehnt wurde, gab es nach dem Zusammenschluss mit Albbruck endlich grünes Licht, berichtete Pfarrer Fietz. Und die Arbeiten verliefen „überaus fachmännisch und geschwind“, wie Stiftungsrat Peter Meister erläuterte. „Örtliche Handwerker und Betriebe arbeiteten äußerst engagiert Hand in Hand“, sagte er. Durch eine Grundsanierung der Orgel sei diese nun auf dem neuesten Stand und verfüge über ein Trompetenregister – man freue sich enorm. Nun stünde noch eine hellere Farbgestaltung der Orgel an, die finanziell noch mit abgedeckt sei.

Dass die Mittel des Fördervereins für diese Arbeiten nicht angetastet wurden, bedeute nun Optimismus in Hinblick auf zukünftig anstehende finanzielle Verpflichtungen, ist sich das Vorstandsteam des Fördervereins Pfarrkirche St. Martin Luttingen sicher.

Der Förderverein Pfarrkirche St. Martin ewurde 1993 gegründet und hat aktuell 37 Mitglieder. Vorsitzender ist Michael Erne.