Unter dem Motto „Musik verbindet – der etwas andere Flashmob“ haben sich 52 Nachwuchsmusiker der 14 Vereine des Bezirkes 7 des Blasmusikverbandes Hochrhein zusammengefunden und ein Projektorchester gebildet. Unter der musikalischen Leitung von Klaus Siebold und Markus Wagner haben die Kinder im Alter zwischen acht und 18 Jahren sechs Stücke innerhalb kürzester Zeit einstudiert.

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Die Jungmusiker, die einen sehr unterschiedlichen musikalischen Stand – von vier Monaten Spielpraxis bis zum silbernen Jugendmusikleistungsabzeichen – vorwiesen, haben sich vergangenen Freitag erst kennengelernt. Der Hauptverantwortliche Klaus Siebold freute sich über eine sehr ausgeglichene Instrumentalbesetzung, die dem Zufall überlassen war.

Zwei Tage Probe

Nach einer einstündigen Probe am Freitagabend war die Hauptprobezeit vor allem am Samstag, bevor am Sonntagmorgen die Generalprobe vor dem Abschlusskonzert anstand. Registerproben übernahmen neben Klaus Siebold (Saxophone, Trompeten und Waldhörner) und Markus Wagner (Tenorhörner, Bariton und Posaunen) Peter Fräßle (Schlagwerk), Herbert Gramsch (Flöten und Oboe) sowie Stephanie Klomki (Klarinetten).

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Zur finalen Aufführung am Sonntag in der Rappensteinhalle in Laufenburg begrüßte Bezirksdirigent Peter Fräßle neben den Angehörigen der Jungmusiker unter anderem auch Bürgermeister Ulrich Krieger. Eröffnet wurde das Konzert durch das Stück „Procession“, gefolgt von der Ballade „Blue Dream“. Das dritte Stück, eine Fanfare, stellte das anspruchsvollste der einstudierten Literatur dar, wie Klaus Siebold berichtete. Mit dem „Rodeo Drive“, einem lateinamerikanischen Werk, wurde die Stimmung in der Halle angeheizt. Nach dem spirituellen Stück „Go Down Moses“ und einem abschließenden Marsch gaben die Kinder mit dem „Flashmob-Stück“, einer mehrstimmigen Rhythmus-Darbietung, eine Zugabe.

Wiederholung in Planung

Unterstützt wurde das Orchester zur Abrundung der Klangfarbe von Rolf Tolksdorf an der Tuba, Bernhard Pfister an der Posaune und Klaus Siebold (für einige Stücke) an der E-Gitarre. Bezirksvorsitzender Peter Matt freute sich über das Gelingen des Projektes und dankte außerdem der Stadt- und Feuerwehrmusik Laufenburg, die unter anderem das Probelokal zur Verfügung gestellt hatte. Insgesamt stellte das Projekt „Musik verbindet“ für die Verantwortlichen ein Erfolg dar, der sicherlich wiederholt werden wird.