Herr Hufschmid, nach 2009 drehen Sie nun eine zweite Ausgabe über Laufenburg. Hat sich denn so viel getan?

Im Kern hat sich nichts verändert in Laufenburg. Aber das Format von 2009 und in der Technik hat sich einiges getan, sodass wir das Städtchen aus einer ganz anderen Perspektive zeigen können. Und damit meine ich nicht nur die Aufnahmen mit einer Kameradrohne, sondern in dem Film sind auch so viele neue Gesichter zu sehen, die bei der ersten Ausgabe nicht dabei waren. Neu ist aber auch, dass wir die Schönheiten von Laufenburg und die Veranstaltungen das Jahr hindurch nicht mehr getrennt haben. Es wird Laufenburg mit den Ortsteilen so zu sehen sein, wie es ist. Es wird ein Film, bei dem man gut informiert wird, der aber trotzdem unterhaltsam ist.

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Es ist ja so, dass Laufenburg zwar eine Stadt, aber in zwei Ländern ist. War das ein Problem oder dürfen wir uns auch auf Einblicke in die Schweiz freuen?

Genau das war von Anfang an mein Hauptaugenmerk: grenzüberschreitend. Ich wollte keinen Unterschied machen, ob Deutschland oder Schweiz. Laufenburg ist eine Stadt und so habe ich es auch behandelt.

Bereits seit etwas mehr als einem Jahr sind Sie regelmäßig mit Ihrer Kamera in Laufenburg anzutreffen. Wer hatte die Idee zu einer zweiten Auflage des Films und woher haben Sie die Ideen für die Beiträge erhalten?

Die Idee für einen weiteren Film hatte Bürgermeister Ulrich Krieger. Und was mich unheimlich begeistert, ist die sehr große Hilfsbereitschaft, die ich von allen Seiten erfahren habe. Von überall habe ich eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Tipps bekommen.

Video: Gusty Hufschmid

Und was hat Sie während der Dreharbeiten am meisten begeistert?

Verblüfft hat mich der Zusammenhalt der Bevölkerung untereinander. Das hat sich bei der Aufzeichnung für das Laufenburger Lied gezeigt. Diese Idee ist übrigens im Rahmen der Dreharbeiten des Films entstanden, worauf ich sehr stolz bin. Denn wir haben da etwas für die Ewigkeit und den Laufenburgern eine Hymne geschaffen. Zu den Aufnahmen waren 174 Leute zum Mitsingen da, obwohl sie abends unter der Woche stattgefunden haben. Das war wirklich eine tolle Sache.

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Laufenburg ist nicht ihr erster Film. Wie lange machen Sie das bereits in diesem Format und wo waren Sie schon überall?

Vor elf Jahren habe ich mit dieser Filmreihe in Bad Säckingen begonnen. Dann folgten zwölf weitere Filme, die mich bis hoch ins Markgräflerland geführt haben. Aber ich muss sagen, kein Städtchen ist so schön wie Laufenburg und das meine ich wirklich ernst. In Laufenburg habe ich das Gefühl, das hier geschätzt wird, was ich mache.

Auf wie viele Filme dürfen wir uns auch in der Zukunft freuen?

Wie viele das noch werden, kann ich jetzt gar nicht sagen. Mit schwebt ein Film über Waldshut-Tiengen vor und ein Film über das Fricktal würde mich reizen.

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Jetzt fehlen nur noch Beiträge von der Hela und vom Apfelmarkt. Sind die Arbeiten damit für Sie abgeschlossen?

(lacht) Nein, jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Denn jetzt muss das Material bearbeitet und geschnitten werden. Außerdem hat der Film noch keinen Namen. Da würde ich mich jetzt über Vorschläge aus der Bevölkerung freuen. Wünschen würde ich mir einen pfiffigen Titel. Nichts, das so klingt wie „Die Perle am Hochrhein„.

Wann dürfen wir uns denn das Ergebnis Ihrer Arbeit ansehen?

Die Premiere wird am Mittwoch, 27. November, um 19.30 Uhr in der Laufenburger Rappensteinhalle sein. Am Donnerstag, 5. Dezember, ist der Film dann in Laufenburg/Schweiz, um 19.30 Uhr in der Aula der Schule Blauen, zu sehen.