Die Kulturnacht erfindet sich gewissermaßen jedes Jahr neu. Immer wieder sorgen einfallsreiche Köpfe für ein abwechslungsreiches Programm. Und wer von den Besuchern in alle kreativen Orten hereinschnuppern wollte, der muss sich sputen. Doch das ist eigentlich nicht der Sinn der Veranstaltung. Vielmehr sollen sich die Gäste treiben, die Altstadt hüben und drüben des Rheins durchschlendern und genießen.

<strong>Sonnige Stimmung:</strong> Die Steelband Panskan brachte mit ihrer Musik einen Hauch von Karibik ins Städtle. Bilder: Charlotte Fröse.
Sonnige Stimmung: Die Steelband Panskan brachte mit ihrer Musik einen Hauch von Karibik ins Städtle. Bilder: Charlotte Fröse. | Bild: unknown

Und das taten sie. Die Ateliers luden zum Verweilen, es gab allerorten Kunst zu betrachten, Musik oder tänzerische Darbietungen berührten, bei Lesungen lernten die Besucher andere Welten kennen, ließen sich bei Führungen ins Reich der Fantasie entführen, oder von den angebotenen Speisen verführen. Dabei gibt es selbst für Stammgäste der Kulturnacht jedes Jahr neue und andere Dinge zu entdecken.

Kulturelles Gemeinschaftsprojekt, das Publikum begeistert

An der Eröffnung auf der Laufenbrücke hob Laufenburgs Bürgermeister Ulrich Krieger hervor, dass in Laufenubrg die Kultur groß geschrieben werde und die Kulturnacht quasi die Klammer für das kulturelle Angebot der beiden Städte darstelle. Stadtammann Herbert Weiss dankte den vielen Ehrenamtlichen, ohne die eine Veranstaltung wie die Kulturnacht nicht bestehen könnte.

<strong>Tanz durch die Zeit:</strong> Die Ballerinas der Ballettschule Luise Krey zeigten den Zuschauern eine mitreißende Show auf der Laufenbrücke.
Tanz durch die Zeit: Die Ballerinas der Ballettschule Luise Krey zeigten den Zuschauern eine mitreißende Show auf der Laufenbrücke. | Bild: unknown

Die Laufenbrücke war in diesem Jahr einmal mehr das Epizentrum des Events. Auf ihr machten sich zehn Künstler aus Deutschland und der Schweiz breit und stellten ihre Kunstwerke zur Schau. Dazwischen präsentierte die Ballettschule Luise Krey eine „Tänzerische Zeitreise“.

<strong>Flower-Power und Kurzweil:</strong> Das Duo Tina und Jo lud die Besucher zum Mitsingen und Schwelgen ein.
Flower-Power und Kurzweil: Das Duo Tina und Jo lud die Besucher zum Mitsingen und Schwelgen ein. | Bild: unknown

Marlen Miggler zeigte am mittleren Brunnen fantastische Fische in einer fließenden Fischbrunneninstallation. Die Laufenburger Schriftstellerin Petra Gabriel las in der Stadtbücherei aus ihrem Buch „Ein Jahr auf Kuba“. „mit.dabei-Fricktal“ brache die kulturelle Vielfalt im Fricktal live auf den Laufenplatz. Für sonnige Stimmung sorgte die Steelband Panskan, und die Italo-Show-Band Tutto kapputto hatte bezaubernde Lieder im Repertoire.

Extreme Bandbreite zwischen Kunst, Musik und Kulinarik

Mit von der Partie waren wiederum die Laufenburger Museen. Im Rehmann Museum gab es neben dem Beitrag von Brigitte Seiler „Risiken und Nebenwirkungen kreativen Gestaltens“ zudem Konzerte der Musikschule Laufenburg. Eine erfahrungsreiche Führung durch die Hochrhein-Region anhand historischer Landkarten erlebten die Gäste im Museum Schiff und im Narrenmuseum im Haus „Mariagrün“ gab es Laufenburger Narrengeschichte hautnah. Das Theater WIWA zeigte in der Kultschüür Szenen aus dem Stück „Plötzlich und unerwartet“.