„Das neue Feuerwehrhaus macht die Stadt reicher, in dem es den Schutz ihrer Einwohner und ihres Eigentums verbessert. Es geht jeden an und ist für alle da. Die heutige Feier und der Tag der offenen Tür sind daher ein Fest für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.“ Mit diesen Worten begrüßten Stadtkommandant Markus Rebholz und Bürgermeister Ulrich Krieger gemeinsam die über 600 Gäste, die zum offiziellen Festakt mit Schlüsselübergabe gekommen waren.

Unter den Gästen befanden sich eine Reihe von Ehrengästen, die sie besonders begrüßten: Neben der Stadt- und Feuerwehrmusik, unter der Leitung von Klaus Siebold, unter anderen die Gemeinde- und Ortschaftsräte, den Landtagsabgeordneten Felix Schreiner (CDU), Kreisbrandmeister Thomas Santl, in Vertretung von Landrat Martin Kistler, die beiden Pfarrer Detlev Jobst und Klaus Fietz, die die Segnung des Hauses vornahmen. Besonders erfreut war Krieger, dass Stadtammann Herbert Weiss mit Frau Jacqueline und Stadtrat André Maier aus der Schwesterstadt gekommen waren. Unter der Leitung von Bürgermeisterstellvertreter Gerard Le Cam war eine 32-köpfige Delegation vom Seenotrettungsdienst der Feuerwehr Le Croisic eingetroffen, die ebenfalls mit Applaus begrüßt wurde. Rebholz richtete seinen besonderen Dank an Architekt Ernesto Preiser und seinem Team sowie an alle ausführenden Handwerksbetriebe und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die in den vergangenen zwei Jahren mit Hochdruck an der Realisierung des Feuerwehrhauses gearbeitet haben.

„Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, das neue Feuerwehrhaus ist ein Meilenstein in der 150-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr und der öffentlichen Sicherheit der Stadt und ihrer Menschen“, erklärte Ulrich Krieger. Bereits vor zehn Jahren beschäftigte man sich mit dem neuen Brandschutzbedarfsplan, was auch die Planung für ein neues Feuerwehrhaus einschloss. Die Feuerwehr hat sich deshalb parallel zum Neubau neu aufgestellt und aus sieben ehemaligen Abteilungen wurden zwei. Das neue Feuerwehrhaus ist deshalb die neue Heimat der Abteilung Süd sowie der Jugendfeuerwehr und beherbergt die zentralen Werkstätten und Schulungsräume für die Gesamtwehr. Außerdem ist das Stadtarchiv darin untergebracht.

Dass das fünf Millionen teure Projekt innerhalb von zwei Jahren verwirklicht werden konnte, ist der guten Zusammenarbeit von Gemeinderat, Stadtverwaltung, Feuerwehr und den beteiligten Planungsbüros sowie Architekt Ernesto Preiser und den Fachplanern und Behörden zu verdanken. „Unser Vorgehen macht sehr deutlich, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten“ erklärte Krieger voller Stolz.

Mit einem Foto von der Grundsteinlegung bedankte sich Krieger bei Architekt Ernesto Preiser, Stadtkommandant Markus Rebholz, Architekt Sebastian Schume, Bauamtsleiter Theo Merz sowie den stellvertretenden Stadtkommandanten Julio Munoz-Gerteis und Thomas Werne. Außerdem ging ein besonderer Dank an Führungspersönlichkeiten innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr: Torsten Amann, Kurt Huber, Thomas Lamade, Florian Pfeiffer, Matthias Rebholz, Michael Rupp, Harald Schlegel und Rolf Tolksdorf.

In ihre Grußbotschaften würdigten Landtagsabgeordneter Felix Schreiner, Kreisbrandmeister Thomas Santl, Stadtammann Herbert Weiss, Architekt Ernesto Preiser und Bürgermeisterstellvertreter Gerard Le Cam die Leistungen der Stadt und ihren Bürgern in Verbindung mit der Erstellung des neuen Feuerwehrhauses in der Neumatt. Felix Schreiner würdigte auch Bürgermeister Ulrich Krieger, denn ohne die richtige Politik sei ein solches Projekt nicht zu stemmen.

Bei Führungen erhielten auch die Bürger einen Einblick in das Feuerwehrgerätehaus. Zahlreiche Bürger nahmen das Angebot gerne an und strömten auch am Nachmittag noch ins neue Feuerwehrhaus.

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