Die Energiedienst-Gruppe ist nach eigenen Angaben nun klimaneutral und damit eines der ersten integrierten Energieunternehmen in Deutschland und der Schweiz, das dieses Ziel erreicht. „Seit vielen Jahren unternehmen wir große Anstrengungen, um CO2-Emissionen konsequent zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Nun haben wir mit der Klimaneutralität den nächsten logischen Schritt getan. Und zwar ab sofort und nicht erst in ein paar Jahren“, zitiert das Unternehmen Jörg Reichert, seinen Vorsitzenden der Geschäftsleitung.

Die eigene Produktion ist ausschließlich klimaneutral. Seit über 100 Jahren erzeugt Energiedienst Ökostrom mit eigenen Wasserkraftwerken am Hochrhein und in der Schweiz. Mit der Marke NaturEnergie war Energiedienst einer der ersten Anbieter, der deutschlandweit Ökostrom verkauft hat. Seit 1999 erhalten alle Privatkunden ausschließlich Ökostrom.

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Bei der Energieversorgung der eigenen Gebäude legt Energiedienst seit Jahren Wert auf eine ausgezeichnete Energiebilanz. Neubauten und energetische Sanierungen der Bestandsgebäude verbessern die Energieeffizienz der Energiedienst-Gebäude stetig. Das Bürohaus in Rheinfelden ist zum Beispiel nach dem Platin Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet. So konnte Energiedienst zum Beispiel durch den Ersatz von Ölheizungen den CO2-Ausstoß durch Öl von 2011 bis 2019 um mehr als 86 Prozent senken.

Auch bei ihren Fahrzeugen setzt die Energiedienst-Gruppe auf eine CO2-Reduzierung. So hat sich die Unternehmensgruppe seit 2014 rund 130 Elektrofahrzeuge zugelegt. Bereits seit 2007 fördert Energiedienst Projekte, um den unvermeidbaren CO2-Ausstoß von Dienstreisen auszugleichen. Seit 2009 ist ein unternehmensweites Umweltmanagement implementiert und zertifiziert, seit 2015 auch ein Energiemanagementsystem. Darauf hat der deutsch-schweizerische Energieversorger nun aufgesetzt und ist damit klimaneutral. Dies gelang vor allem durch eine weitere Reduzierung der CO2-Emissionen.

Denn seit diesem Jahr nutzt die Energiedienst-Tochter ED Netze Ökostrom beim Ausgleich der Übertragungsverluste. Beim Transport über ein Stromnetz geht physikalisch bedingt Energie verloren, die durch Zukauf ausgeglichen werden muss. Allein diese Maßnahme erspart der Welt von nun an rund 40.000 Tonnen CO2 jährlich. Alle weiteren CO2-Emissionen gleicht die Energiedienst-Gruppe aktuell durch die Förderung eines Windkraftprojekts in der Türkei aus. Dieses Projekt ist nach dem Goldstandard zertifiziert. Der Windpark führt dort zu einer Reduktion von 100.000 Tonnen CO2 jährlich.

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