Tosender Beifall begleitete das diesjährige Kirchenkonzert, das der Musikverein Luttingen zusammen mit dem Kirchenchor St. Martin in der voll besetzten St. Martin Kirche in Luttingen ausgerichtet hatte. Das vorweihnachtliche Programm zusammengestellt hatten Dirigent Robert Sägesser vom Musikverein Luttingen und Pius Moser, Dirigent des Kirchenchor St. Martin.

Der Kirchenchor St. Martin und der Musikverein Luttingen hatten zu einem vorweihnachtlichen Kirchenkonzert in der Kirche St. Martin in Luttingen geladenBilder Susanne Schleinzer-Bilal
Der Kirchenchor St. Martin und der Musikverein Luttingen hatten zu einem vorweihnachtlichen Kirchenkonzert in der Kirche St. Martin in Luttingen geladenBilder Susanne Schleinzer-Bilal

Feierlich hielten Sänger und Musiker Einzug im Luttinger Gotteshaus und stimmten gemeinsam das Lied „Es kommt ein Schiff geladen „an. Elisabeth Huber, die durch den Abend führte, erklärte die „Winterrose“ von Kurt Gäble, das Wunder der heiligen Nacht , die frohe Botschaft vom Kommen Christi ziehe sich als Leitfaden durch das Konzert. Mit dem Weihnachtslied „Tochter Zion freue dich“ aus der Winterrose war das Orchester an der Reihe.

Mit dem Kanon „Gottes Wort ist wie ein Licht in der Nacht“ von Joseph Jacobsen und Hermann Bittger und dem „Gegrüßest seist Du Maria“ von Johannes Brahms erhob dann wieder der Chor seine Stimme. Stimmgewaltig erfüllten die Sänger das Kirchenschiff. „Pachebel´s Canon“ intonierten dann wieder die Bläser. „Das Stück wurde vermutlich für die Hochzeit von Johann Christoph Bach geschrieben“, erklärte Elisabeth Huber.

Mystisch und meditativ

Die Harmoniefolge sei auch heute noch in Stücken wie „Streets of London oder Go West“ zu finden. Auch die ehemalige sowjetische Nationalhymne werde auf den Kanon zurückgeführt. Die Musikstücke „Vom Himmel hoch und „Kommet ihr Hirten“, Stücke aus der Winterrose, die erst getragen, dann tänzerisch, verspielt daher kamen wurden vom Orchester erneut souverän interpretiert. Bei dem Lied „Im Dunkeln unserer Nacht“ von Jacques Berthier wurde es dann zweisprachig. Auf Deutsch und Französisch interpretierte der Chor das mystische, meditative Werk des Komponisten.

Mit der Klarinette bewies dann Petra Sonnenmoser vom Musikverein Luttingen in ihrem Solo-Teil, dass das Stück „a lonely shepard“, „einsamer Hirte“, von John Glenesk Mortimer, vielfach von George Zamfir auf der Panflöte interpretiert auch auf der Klarinette sehr gut daher kommt. Gemeinsam stimmte dann das Orchester „es ist ein Ros´ entsprungen“ und „Herbei oh ihr Gläubigen“ an. Mit „Tochter Zion freue dich“ von Friedrich Heinrich Ranke zeigte wieder der Chor sein Können. Der „Halleluja Chorus“ von Clair W. Johnson aus dem „Messias von Georg Friedrich Händel“ wurde dann wieder in bester Manier gemeinsam von Chor und Orchester dargeboten.

Applaus für Sänger und Musiker

Krönender Abschluss dann der „Andachtsjodler“, der aus zwei Linien, acht Takten bestehe wie Sägesser erklärte. "Stellen Sie sich vor, Sie spazieren durch ein kleines Dorf, sie träumen vor sich hin und von überall her kommen Melodien, so wie jetzt aus jeder Ecke der Kirche Musik ertönt“, führte Sägesser in die letzte Darbietung der Musiker ein. Und in der Tat war aus jeder Ecke ein Blasinstrument zu hören. Begeistert verabschiedete sich das Publikum von Chor und Orchester.

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