Auf dem bisher gewerblich genutzten Mutter-Areal im Laufenburger Stadtteil Rhina soll Wohnraum geschaffen werden. Die Laufenburger Firma Duttlinger plant dort die Errichtung von zwei Mehrfamilienhäusern. Mit dem Vorhaben wird sich kommenden Montag der Bauausschuss des Laufenburger Gemeinderats befassen.

Pro Wohnung ein Tiefgaragenplatz

Seine Firma wolle auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Fensterbau Mutter in "handwerklich bodenständiger Massivbauweise" zwei dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Satteldach errichten, erklärte Markus Rebholz, Geschäftsführer der Firma Duttlinger, auf Anfrage unserer Zeitung. Es seien 18 Wohnungen geplant, je Etage eine Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnung. Das Bauvorhaben umfasse auch eine Tiefgarage mit 18 Stellplätzen sowie weitere elf oberirdische Stellplätze. Die bestehenden Werkstatt-, Büro- und Wohngebäude an der Zimmermannstraße 30 sollen abgerissen werden. Hier hatten zuletzt fünf Mitarbeiter der Firma Fensterbau Mutter Fenster, Türen und Sonnenschutzelemente hergestellt. Anfang 2018 ging das 111 Jahre bestehende Handwerksunternehmen in Insolvenz.

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Noch steht nicht fest, wann nach einer Genehmigung Duttlinger mit dem Bau beginnt. "Von der Projektierung her kommt dieses Bauvorhaben erst nach der Luttinger Straße", sagte Rebholz. Im Stadtteil Luttingen realisiert Duttlinger ein ganz ähnliches Vorhaben wie in Rhina. Wo bis zum Umzug ins Gewerbegebiet Rütte-West das Drahtcenter Hochrhein ansässig war, sollen ebenfalls zwei Mehrfamilienhäuser mit 18 Wohnungen entstehen. Ein in Luttingen eigentlich geplantes drittes Gebäude darf aus Gründen des Hochwasserschutzes vorerst nicht realisiert werden. Daran übt Rebholz Kritik: "Die Gesamtbaukosten auf weniger Wohnungen umlegen zu müssen, macht es uns zunehmend schwer, bezahlbaren Wohnraum in Laufenburg zu schaffen."

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Der Bauausschuss behandelt das Rhinemer Bauvorhaben in seiner Sitzung am Montag, 29. April, 17.30 Uhr im Ratssaal Laufenburg.