Der Name hielt, was er versprach: Das grenzüberschreitende Kult-Jurapark-Fest am Samstag in Laufenburg war kultig. Auf beiden Seiten des Rheins stand Musik, bildende Kunst, Tanz und Literatur hoch im Kurs. Die Kulturnacht fand erstmals größtenteils tagsüber statt und zeigte, was Kunst und Kultur bewegen kann.

Handwerkskunst: Schweißtreibende Arbeit gab es in der Sulzer Nagelschmiede zu sehen.
Handwerkskunst: Schweißtreibende Arbeit gab es in der Sulzer Nagelschmiede zu sehen. | Bild: Peter Schütz

Die Kultschüür war dabei, das Rehmann Museum, das Sprachpanorama, die Nagelschmiede Sulz und das Museum Schiff sowie private Einrichtungen und Ateliers – insgesamt 40 Teilnehmer, deren Beiträge auf gute Resonanz stießen. Die Liste der kulturellen Projekte am Kult-Jurapark-Fest umfasst Bildende Kunst, Bildhauerei, Theater, Ballett, Musik, Führungen, Erlebnis-Werkstatt, Wettbewerbe und Lesungen.

Spitze: Diese jungen Balletttänzerinnen vermochten, zu begeistern.
Spitze: Diese jungen Balletttänzerinnen vermochten, zu begeistern. | Bild: Peter Schütz

In der Hauptstraße in der Laufenburger Altstadt waren die Ateliers von Simone Urbanke und Ulrike Marquardt geöffnet, Marlene Miggler präsentierte den Mittleren Brunnen mit bunten Fischen verziert und die Fricktalisch-Badische Vereinigung für Heimatkunde lud zu Lesungen aus dem Buch „Tannhupper und Leelifotzel – Sagen der Nachbarn am Hochrhein“ in den Räumen der Tourismus- und Kulturabteilung ein.

Die Jugend mochte es klassisch.
Die Jugend mochte es klassisch. | Bild: Peter Schütz

Wer mehr Wert auf Musik legte, kam ebenfalls auf seine Kosten: Tonmeister Thomas Hoffmann trat mit Opernsänger Ingo Anders auf, Tina und Jo machten Lust auf Mitsingen.

Blickfang: Auf der Laufenbrücke zeigten Künstler ihre Werke – und eine Hochzeitsgesellschaft stieß auch noch dazu.
Blickfang: Auf der Laufenbrücke zeigten Künstler ihre Werke – und eine Hochzeitsgesellschaft stieß auch noch dazu. | Bild: Peter Schütz

Auf der Laufenbrücke präsentierten neun Künstler auf die Initiative von Roland Köpfer hin ihre Werke, während beim Rehmann Museum Daniel Waldner Einblicke in die Steinbildhauerei gab. In der Marktgasse machten 50 Anbieter den Jurapark-Markt zu einer Entdeckungstour. Und über allem strahlte die Sonne.

Beteiligung: Tina und Jo luden zum Mitsingen ein.
Beteiligung: Tina und Jo luden zum Mitsingen ein. | Bild: Peter Schütz

Den Auftakt des zum ersten Mal in Laufenburg stattfindenden Kult-Jurapark-Fests – organisiert von Jurapark Aargau und Kulturnacht-Komitee – bildete eine offizielle Eröffnung. Der Aargauer Regierungsrat Alexander Hürzeler bezeichnete den Anlass als „vielleicht zukunftsweisendes Projekt“.

Prima Auftakt: Zu Beginn des Kult-Jurapark-Fests sangen 200 Kinder das Laufenburger Lied.
Prima Auftakt: Zu Beginn des Kult-Jurapark-Fests sangen 200 Kinder das Laufenburger Lied. | Bild: Peter Schütz

Kunst und Kultur können Grenzen überschreiten, sagte er, weshalb des Fest „den Nerv der Zeit trifft“. Bürgermeister Ulrich Krieger bezeichnete die Kultur als „Klammer beider Städte“. Und: „Die Kulturnacht war immer innovativ, deshalb ist sie jung geblieben“, so Krieger. 200 Schüler sangen zum Auftakt das „Laufenburger Lied“.

Magnet: Die Hinterwäldler zogen Massen an.
Magnet: Die Hinterwäldler zogen Massen an. | Bild: Peter Schütz
Das könnte Sie auch interessieren