Die innen vollständig renovierte Kirche St. Martin strahlte zum von Pfarrer Klaus Fietz zelebrierten Festgottesdienst am Ostersonntag in österlichem Glanz. Wände und die Decke leuchteten hell, die Sonne sorgte zusätzlich dafür, dass die überarbeiteten Altäre und die Kanzel ihre ganze Pracht entfalten konnten. Martina Ebner, selbst Mitglied des Bauausschusses, der die Kircheninnenrenovation zu verantworten hatte, dankte im Namen des Gemeindeteams allen, die zum Gelingen dieses mehrere Jahre ersehnten Werkes beigetragen haben.

Im Zeitplan und mit vollem Einsatz

„Alle Handwerker haben im Zeitplan und mit vollem Einsatz und fachlichem Können ihr Bestes gegeben: Gerüstbauer, Maler, Gipser, Elektriker, Zimmerer, Kunstmaler, Orgelbauer, Tontechniker und Heizungsbauer. Viele fleißige ehrenamtliche Helfer haben beim Ausräumen und letzte Woche dann auch wieder beim Einräumen und Putzen geholfen. Ganz herzlichen Dank“, so Martina Ebner. Ihr Dank ging auch an das Mesnerteam, die viele zusätzliche Arbeitsstunden geleistet hätten. Vor allem auch in der Zeit des „Asyls“ in der Pfarrscheuer habe das Mesnerteam viel Einsatz und Flexibilität erwiesen.

Dank an den Architekten

Besonders dankte Martina Ebner Roland Braun, dem Architekten des erzbischöflichen Ordinariats, der die Planung hatte und während der Bauphase in der Regel zweimal wöchentlich vor Ort war, um die Arbeiten zu überwachen. Braun war zum Palmsonntagsgottesdienst in der Luttinger Kirche, um sich von der gelungenen Akustik der neuen der Lautsprecheranlage zu überzeugen, die ebenso neu ist wie die Liedanzeige und die auf LED umgerüstete Beleuchtung. Pfarrer Klaus Fietz hatte Brauns Anwesenheit genutzt, um ihm ganz herzlich für seinen Einsatz zu danken. „Die Arbeit mit ihm ist immer sehr angenehm und partnerschaftlich und wir schätzen ihn sehr“, bekräftigte Martina Ebner.

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Die Sprecherin des Gemeindeteams würdigte auch die Arbeit des Bauausschusses, dem außer ihr Peter Meister, Adolf Döbele, Lothar Rist und Winfried Gerteis angehören. „Überaus lobenswert und wichtig war die Arbeit von Adolf Döbele. Er hatte, wie auch schon beim Umbau der Pfarrscheuer, die Bauleitung vor Ort übernommen und war das Bindeglied zwischen Architekt, Handwerkern und Helfern. Er war mehrmals wöchentlich, manchmal täglich vor Ort und ganz maßgeblich am reibungslosen Ablauf der Arbeiten beteiligt und habe auch selbst tatkräftig mit angepackt. Auch Peter Meister, Lothar Rist und Winfried Gerteis haben sich unermüdlich eingebracht in die Verhandlungen und Planungen mit Ordinariat und Verrechnungsstelle schon lange im Vorfeld, in Gesprächen mit Architekt und Handwerkern, Koordination und auch tatkräftige Mitarbeit wo Helfer nötig waren. Jeder hat sich mit seinen persönlichen Fähigkeiten eingebracht“.

Überzeugungsarbeit geleistet

Peter Meister habe als Stiftungsrat schon im Vorfeld Überzeugungsarbeit geleistet, Gespräche mit der Verrechnungsstelle und dem Baureferat des Ordinariats geführt, dadurch das Projekt auf den Weg gebracht und bei vielen Entscheidungen mitgewirkt. Lothar Rist habe sich ganz besonders um die Restaurierung der Orgel, die vollständig überarbeitet und zudem um ein neues Trompeten-Register komplettiert wurde, verdient gemacht. Er habe sein umfangreiches Fachwissen eingebracht und habe auch beim Aus- und Einbau der Orgelpfeifen kräftig mit angepackt. Winfried Gerteis sei fast täglich in der Kirche gewesen und habe überall mitgeholfen, wo fleißige Hände notwendig waren oder Dinge koordiniert werden mussten. „Ihr könnt sehr stolz darauf sein, was ihr in so kurzer Zeit zwischen Dreikönig und Ostern umgesetzt habt“, lobte Martina Ebner.

„Die einzig ausstehenden Arbeiten sind jetzt noch die Arbeiten der Glockenbauer. Seit einiger Zeit läuten nur noch zwei Glocken. Voraussichtlicher Arbeitsbeginn wird im Mai sein. Wenn dann auch wieder alle Glocken läuten, wir hoffen auf Pfingsten, möchten wir den endgültigen Abschluss der Erneuerungsarbeiten mit der Pfarrgemeinde bei einem Apéro feiern“, betonte Martina Ebner abschließend. Peter Meister ergänzte, dass wie immer wenn in St. Martin etwas geschehe, Martina Ebner großen Anteil daran habe. So auch jetzt bei dem aktuellen Projekt.