Sieglinde und Adelbert Dietsche feiern das Fest der diamantenen Hochzeit.

In der Laufenburger Oststadt kam Sieglinde Dietsche, geborene Bliestle, 1940 auf die Welt. Sie hatte zwölf Geschwister. Sie besuchte die Volksschule und arbeitete dann bei der Firma Dimer, die damals noch östlich des Ostbahnhofes angesiedelt war. In der damaligen Seiba in Hänner verdiente sie anschließend ihr Geld, ehe sie nach einem Motorradunfall für längere Zeit arbeitsunfähig wurde.

Adelbert, genannt Albert, Dietsche erblickte 1937 in Tiengen das Licht der Welt. Nach dem Volksschulbesuch machte er eine Bäckerlehre und arbeitete anschließend in der Luttinger Bäckerei Dörflinger, in der Albbrucker Papierfabrik und dann im Baugeschäft Jehle in Hänner.

Das Paar bekam fünf Kinder. 1971 ging Adelbert Dietsche zur Waldshuter Bahnmeisterei. Hier war Adelbert Dietsche mit Gleisunterhaltungsmaschinen unterwegs, ehe er 1995 in Ruhestand ging. 2007 zog das Paar nach Laufenburg.

Im Leben des Jubelpaares spielt der Fußballsport eine bedeutende Rolle. So schnürte in der Jugendzeit Adelbert Dietsche seine Fußballstiefel beim Waldshuter VFB, dann beim Laufenburger SV 08 und viele Jahre für den Sportverein Hänner. Zum Abschluss spielte er in der AH-Mannschaft des FC Rotzel.

Viel Arbeitskraft investierte Adelbert Dietsche auch beim Bau des Rotzler Clubheimes, machte die Pflege des Rasens und gemeinsam mit seiner Frau wurden dann die Gäste während acht Jahren im Clubheim bewirtet. Drei Jahre folgten dann als Wirte beim Hännemer Sportverein.

Sieglinde und Adelbert Dietsche erfreuen sich dem Alter entsprechend einer guten Gesundheit. Sie freuen sich aber auch, dass sie von den Kindern gut betreut werden.

Zum heutigen Festtag werden neben den Kindern und den zehn Enkelkindern auch neun Urenkel gratulieren, denen sich sicherlich auch viele Fußballfreunde anschließen werden.