Bei der Sitzung des Stadtseniorenrats von Laufenburg (SSRL) standen neun Traktanden auf der Tagesordnung. Die Leitung hatte Jürgen Wagner inne. Schon nach kurzer Zeit beschäftigte sich der Seniorenrat mit einem Thema, das nicht nur den Senioren von Laufenburg unter den Nägeln brennt: der auf dem Gelände der ehemaligen Dampfsäge geplante Obi-Baumarkt. Einmütig wird dieses Vorhaben vom SSRL begrüßt und gutgeheißen.

„Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger wissen es zu schätzen, wenn sie sich nicht wegen jedem Nagel durch Bad Säckingen oder Waldshut quälen müssen. Der Baumarkt in Laufenburg ist auch wegen dessen ökologischer Nachhaltigkeit zu begrüßen, denn weniger Autoverkehr entlastet die Umwelt“, argumentierte Jürgen Wagner zum Beispiel für das Projekt.

Die außergewöhnliche wirtschaftliche Entwicklung im Laufenpark kommt nach Ansicht des Seniorenrats nicht nur unseren Schweizer Nachbarn zugute, sondern auch den Bewohnern von Laufenburg. Wenn es auch Engpässe beim ruhenden und fließenden Straßenverkehr an bestimmten Tagen gebe, sei doch der Wert dieses Einkaufsmagneten, der in Laufenburg entstanden ist, nicht zu unterschätzen. Mit dem geplanten Baumarkt werde dies noch verstärkt. Von der Sogwirkung, die von dieser breiteren Palette von Anbietern ausgehe, profitierten auch die regionalen Mittelzentren in Bad Säckingen und Waldshut ebenso wie die Bevölkerung diesseits und jenseits des Rheins.

Der Stadtseniorenrat von Laufenburg hofft nachdrücklich, dass ein für die Stadt Laufenburg längst überfälliger Baumarkt möglichst schnell realisiert und dieses Projekt nicht wieder durch marktfremde Hürden zum Scheitern verurteilt wird.