In der Laufenburger Tourismus- und Kulturabteilung steht der zweite Wechsel innerhalb von drei Jahren an. Celina Eckert, die die letzten beiden Jahre die Leitung der Tourismus- und Kulturabteilung der Stadt besetzt hatte, verlässt die Stadtverwaltung zum 31. März. Die Stadt hat die Stelle eines Sachbearbeiters für die Tourismus- und Kulturabteilung im aktuellen Amtsblatt zum nächstmöglichen Besetzung ausgeschrieben. „Frau Eckert verlässt aus persönlichen Gründen ihre Position als Leiterin der Tourismus- und Kulturabteilung„, erklärte am Freitag Ulrich Krieger, Bürgermeister von Laufenburg, gegenüber unserer Zeitung.

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Eckert geht nach etwas mehr als zwei Jahren. Sie trat ihre 50 Prozent-Stelle Anfang 2018 an und leitete hauptsächlich den Bereich Kultur. Julia Baumgartner, die eine 100 Prozent-Stelle inne hat, unterstützte sie dabei, so Krieger. Weitere Unterstützung hat das Team seit dem 1. Februar mit Anja Geist, die aus der Elternzeit zurückgekehrt ist und die Stelle von Raphaela Krüger übernimmt. Krüger ging bereits im Dezember in Elternzeit. Geist ist zwar dem Hauptamt zugeteilt und ist für das Amtsblatt zuständig, aber hilft auch in der Tourismus- und Kulturabteilung.

Rasanter Wechsel bereits vor zwei Jahren

Bereits vor etwas mehr als zwei Jahren hat es in der Tourist-Information einen rasanten Wechsel gegeben. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen Brigitte Chymo und Gabriele Meisel hatten sie fast zeitgleich verlassen, noch bevor Celina Eckert dort anfing. Die Einarbeitung war für sie deshalb ziemlich schwer. Ob der Wechsel dieses Mal weniger schwierig verläuft, hängt ganz davon ab, wie schnell ein Nachfolger gefunden werden kann.

Was die Stadt bietet

Ausgeschrieben ist jedoch nicht mehr die Leitung der Tourismus- und Kulturabteilung, die Eckert besetzte, sondern eine einfache Sachbearbeiterstelle. „Wir haben gemerkt, dass Julia Baumgartner und Celina Eckert sich die Arbeit gleichberechtigt aufteilten. Jemanden obendrüber zu stellen, fanden wir dahingehend nicht sinnvoll“, begründet dies Krieger.

Offeriert wird eine Stelle für 21 Stunden die Woche, das sind etwas mehr als 50 Prozent. Krieger findet, dass das auch für das breitgefächerte Aufgabenfeld im Kulturbereich ausreicht. Denn in den letzten Jahren habe die Stadt kaum mehr eigene Veranstaltungen organisiert, sondern beteilige sich hauptsächlich an Veranstaltungen, die von anderen organisiert werden. Außerdem habe die Stadt die Anzahl der Mitarbeiter in den letzten Jahren immer wieder aufgestockt und deshalb sei er zuversichtlich, dass auch dieser große Aufgabenbereich mit 21 Stunden die Woche zu bewältigen sei.

„Das ist eine wirklich interessante Stelle“, findet Krieger, denn „man repräsentiert die Stadt und hat spannende Aufgaben. Wir haben ein wirklich interessantes Angebot“, sagt Krieger.

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