Laufenburg (her) Als Werner Dörflinger seine letzte Begrüßungsrede als Aufsichtsratsvorsitzender des Caritasverbandes Hochrhein gehalten hatte, erhoben sich die mehr als 120 Mitglieder und Gäste, die zur Mitgliederversammlung am Montag ins Pfarrheim Heilig Geist Laufenburg gekommen waren, um ihm mit lang anhaltendem Applaus für seine 40-jährige Tätigkeit im Vorstand des Caritasverbandes Hochrhein zu danken. Unter ihnen befand sich unter anderem Landrat Martin Kistler, der Landtagsabgeordnete Felix Schreiner und eine große Anzahl von Bürgermeistern aus dem Landkreis.

In seiner Rede hatte der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Bürgermeister von Tiengen seinen treuen Weggefährten, zu denen unter vielen anderen, Vorstand Martin Riegraf, Geschäftsführer Rolf Steinegger, sowie Manfred Schrenk, dem Geschäftsführer der Caritas-Werkstätten zählten, seinen Dank zum Ausdruck gebracht. Er dankte außerdem allen Mitarbeitern vor Ort, die zum Gelingen der Arbeit des Caritasverbandes Hochrhein beigetragen haben.

Als besondere Herausforderung in seiner letzten fünfjährigen Amtszeit, sah Dörflinger die Flüchtlingsproblematik. Hier engagierte sich der Caritasverband bei der Integration, der Unterbringung von unbegleiteten Jugendlichen, sowie der Zusammenarbeit mit den Helferkreisen, die sich überall im Landkreis gebildet hatten. Weitere Schwerpunkte, waren die Ambulante Pflege, die Vernetzung der Sozialstationen und die Arbeit mit Behinderten. Die Zusammenarbeit im Aufsichtsrat klappte trotz der Tatsache, dass dessen Mitglieder unterschiedliche politische Auffassungen vertreten.

Er rief dazu auf, dafür zu werben, dass jeder einzelne mehr für seine Altersversorgung tut und dass aufgrund des großen Bedarfes an Pflegekräften, die finanzielle Aufwertung der Dienstleistungsarbeit voran getrieben werden muss. Die Pflegekräfte sind es schließlich, die vor Ort das Gesicht des Caritasverbandes Hochrhein ausmachen.

„Da sie, sehr geehrter Herr Dörflinger bereits alle Medaillen, die das Land zu vergeben hat, erhalten haben, kann ich ihnen heute nur noch persönlich, für ihre Verdienste um die Weiterentwicklung des Caritasverbandes Hochrhein, während ihrer 40-jährigen Tätigkeit in dessen Vorstand danken und ihnen alles Gute für die Zukunft wünschen“, erklärte Landrat Martin Kistler.