„Für das Feiern des 100-jährigen Bestehens 2019 ist die Baugenossenschaft Laufenburg gut aufgestellt“, erklärte Bürgermeister Ulrich Krieger bei der Mitgliederversammlung im Hotel "Rebstock". Er lobte die Genossenschaft, die ihre 92 Wohnungen gut in Schuss hält und die in Laufenburg für preisgünstige Wohnungen zu einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 5,17 Euro sorgt.

Finanzen der Baugenossenschaft

35 Mitglieder und Gäste waren zur Mitgliederversammlung gekommen, um zu erfahren, wie es um die Finanzen der Baugenossenschaft bestellt ist. Der Geschäftsbericht, den Vorstand Thorsten Liebwein, nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Aufsichtsratsvorsitzenden, Reinhard Krahnert vorlegte, bewies, dass die Baugenossenschaft solide gewirtschaftet hat: So konnte 2017 ein Jahresüberschuss von 76 600 Euro, bei einer Bilanzsumme von 3,55 Millionen Euro, in die Ergebnisrücklagen eingestellt werden. Der Zustand der im Besitz der Genossenschaft befindlichen Gebäude, in denen sich die 92 Wohnungen befinden, ist sehr gut. Die Eigenkapitalquote hat sich seit 2015 von 58 auf 62,9 Prozent erhöht und liegt damit über dem Durchschnitt vergleichbarer Genossenschaften in Baden-Württemberg. Dasselbe trifft auf die Verwaltungskosten zu, die bei 9,33 Euro pro Quadratmeter unter dem Durchschnitt der Genossenschaften liegen, die 11,88 Euro dafür aufwenden. Aufgrund dieser soliden Zahlen, erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig.

Ausblick auf das kommende Jahr

Der Ausblick für 2018/2019 ist ebenfalls positiv. So werden unter anderem die Heizkostenverteiler und Wasseruhren auf Funk umgestellt, so dass ein Ablesen in den Wohnungen nicht mehr erforderlich ist. Das bereits in der Presse angekündigte Neubauprojekt in der Säckinger Straße 88, in dem Drei- und Vier-Zimmerwohnungen geplant sind, wird 2019, sobald der Bebauungsplan geändert ist, in Angriff genommen und bis 2021 abgeschlossen. Bevor die zwei alten Gebäude 86 und 90 in der Säckinger Straße, die nicht mehr modernisierbar sind, abgerissen werden, vergehen danach noch 8 bis 9 Jahre. Rechtzeitig vor Beginn, wird mit den Mietern Kontakt aufgenommen, um für Ersatzwohnungen zu sorgen. In den vorgesehenen Neubauten sind Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen angedacht. Entsprechende Pläne müssen noch erstellt werden. Die Aufsichtsratsmitglieder, Reinhard Krahnert (Vorsitzender) und Julia Bauknecht, stellten sich zur Wiederwahl. Sie wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Während in den vergangenen Jahren die Anlaufstelle der Baugenossenschaft in einer Privatwohnung war, befindet sich die Geschäftsstelle, die an zwei Tagen pro Woche (Montag und Mittwoch, 9 bis 12 Uhr) besetzt ist, jetzt in Laufenburg in der Halde 11.