Zähneknirschend erteilte der Bauausschuss Laufenburg am Montag sein Einvernehmen zur Nutzung einer Werkhalle an der Dorfzelgstraße im Stadtteil Luttingen als Spielhalle. Dort sollen acht Geldspielgeräte aufgestellt werden. In vorhergehenden Sitzungen hatte das Gremium zweimal die Zustimmung verweigert. Auch der Ortschaftsrat hatte vergangene Woche erklärt, dass er keine weitere Automatenspielstätte wünsche.

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Dennoch passierte die Anfrage jetzt ohne Gegenstimme den Bauausschuss. „Es geht nicht darum, ob wir das Vorhaben gut finden oder nicht“, erklärte Bürgermeister Ulrich Krieger. Ausschlaggebend sei allein die Genehmigungsfähigkeit. Das Baurechtsamt vertrete hier eine eindeutige Auffassung und habe den Entscheidungen des Ausschusses schon zweimal widersprochen. Krieger: „Wenn wir es nochmals ablehnen, haben wir es in zwei oder drei Wochen wieder auf dem Tisch.“

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Während Gabi Schäuble (FW) erklärte, weiterhin nicht für das Vorhaben stimmen zu wollen, sagte Frank Dittmar (CDU), es gehe um Baurecht gehe, nicht um Moral. Jürgen Weber (Grüne) regte an, die Vergnügungssteuer zu erhöhen und als Lenkungsinstrument zu nutzen.