Ein spektakulärer Unfall ereignete sich Donnerstagmorgen im Allmendwald bei Laufenburg. Nach Auskunft der Feuerwehr Laufenburg kam gegen 8.20 Uhr ein Richtung Laufenburg fahrendes Auto unmittelbar vor dem Ortseingang in einer Linkskurve wegen Schneeglätte von der Straße ab, riss einen Prellstein aus der Verankerung und rutschte die steile Böschung des Andelsbachtals hinab. Nach zehn Metern hielten Bäume das Fahrzeug auf, das auf der Beifahrerseite zum Liegen kam. Der Fahrer wurde nur leicht verletzt.

Rettungskräfte an der Einsatzstelle.
Rettungskräfte an der Einsatzstelle. | Bild: Feuerwehr

Die Laufenburger Feuerwehr rückte mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, die über Gerätschaften zur technischen Rettung verfügten, zur Unfalllstelle aus. Die winterlichen Verkehrsverhältnisse erschwerten die Anfahrt sehr. "Aufgabe für die Feuerwehr war zuerst einen sicheren Zugang zum Fahrzeug zu schaffen und das Fahrzeug vor weiterem Absturz zu sichern. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt und die Personenrettung mittels Schleifkorbtrage durchgeführt", erklärt Feuerwehrkommandant Markus Rebholz. Nachdem keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren, barg ein Abschleppunternehmen das Unfallfahrzeug. Die Allmendstraße wurde an ihren nördlichen und südlichen Ende voll gesperrt.

Die Unfallstelle war nicht leicht zugänglich.
Die Unfallstelle war nicht leicht zugänglich. | Bild: Feuerwehr

Neben Feuerwehrleuten der Einsatzabteilungen Nord und Süd waren First Responder, der DRK-Rettungsdienst mit Notarzt, der Polizeiposten Laufenburg sowie der THW-Fachberater Hermann Bächle im Einsatz. Ein großes Lob zollte Feuerwehrkommandant Rebholz den beiden Verkehrsteilnehmerinnen, die einen präzisen Notruf abgesetzt und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die Betreuung des Verunglückten übernommen hatten.