Der gemischte Chor von Binzgen verbreitete am Sonntagabend festliche Stimmung in der katholischen Marienkirche in Rhina. Rund 60 Sängerinnen und Sänger aus allen Altersstufen sangen zusammen das Konzert „Lichter der Hoffnung“.

Einstimmung auf die Adventszeit

Pfarrer Klaus Fietz freute sich sehr über den Chorbesuch, er sagte: „Mit dem Konzert können wir uns fabelhaft auf die Adventszeit einstimmen.“ Den Auftakt machten elf Frauen mit ihren Veeh-Harfen. Durch die Struktur der Kirche verbreitete sich ein märchenhafter Klang mit einem leichten Nachhall. Bei dem Lied „Mach hoch die Tür“ sangen die Besucher mit, die Harfen wurden hier von der Orgel begleitet.

Geschichten und Lieder

Der Chor führte danach mit einer Adventsgeschichte durch den Abend. Tobias Stein, David Bader und Annika Schmid erzählten von der Stadt Babylon, ihren Bewohnern und der Geburt von Jesus. Dabei wechselten sich die Geschichten und die Lieder, thematisch aufeinanderpassend ab. Die Geschichte setzte anders wie klassische Weihnachtsgeschichten noch vor der Geburt von Jesus an und thematisierte das Warten und das Hoffen der Menschen. Begleitet wurde der Chor von Simone Küpfer am Klavier und Kurt Kaiser am Schlagzeug. Bei dem Stück „Gelobt sei wer da kommt“ punktete Kaiser mit dem Zusammenspiel zwischen der Pauke und dem Klavier.

Besonders stimmungsvoll

Auch der Chor konnte seine gesamte Bandbreite an Stimmlagen einbringen. Harmonisch wirkte auch der Einsatz der Querflöte, sowohl alleine als auch in Kombination mit dem Klavier wie bei dem Lied „Jetzt atmet die Erde Vorfreude ein“. Besonders stimmungsvoll war die Zugabe mit dem Lied „Wir sehen einen Stern am Himmel stehen.“ Die drei jungen Frauen – Laura Rivelli, Sarah Höcker und Anna Kissinger – sangen abwechselnd die Soloeinlage. Vereinsvorsitzende Ursula Böhler dankte zum Abschluss allen Unterstützern und Gönnern des Chors. Sie wünschte den Besuchern zum Abschied: „Kommen sie gut nach Hause und haben sie eine besinnliche Adventszeit.“