Anlässlich „30 Jahre deutsche Einheit“ fand am Donnerstagnachmittag im Foyer des Rathauses von Laufenburg eine Vernissage statt, zu der Egon Gerteis eingeladen hat.

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Bürgermeisterstellvertreter Robert Terbeck ließ es sich nicht nehmen, Gerteis für die viele Mühe, die er sich mit vielen Postkarten, die die nicht immer rühmliche Zeitgeschichte Deutschlands von 1870 bis 1990 auf sechs Schautafeln dokumentierte, zu danken. Auf den Tafeln 1./2. sind die Jahre 1870 bis 1919, auf den Tafeln 3./4. die Jahre 1920 bis 1945 und auf den Tafeln 5/6. die Jahre 1946 bis 1990, dokumentiert.

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Die 20 Gäste, die zur Vernissage gekommen waren, unterbrachen die Erklärungen, die Gerteis zu den besonders herausragenden Karten gab, durch gezielte Fragen. Die Karten, die zum großen Teil aus der DDR, damals noch Sowjetische Besatzungszone genannt, stammen, erinnerten zum Beispiel an die Luftbrücke, die die Alliierten 1948/1949 mit 277 000 Flügen aufrecht erhalten haben, um die Berliner Bevölkerung mit allem Lebensnotwendigen zu versorgen.

Ein Stück dunkle Geschichte

Natürlich darf auch der Fall der Mauer am 9. November 1989 nicht fehlen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Ansichtskarten aus der Historie von Laufenburg.

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Eine besondere dunkle Geschichte ist die Zeit von 1933 bis 1945, die ebenfalls durch Postkarten, die Soldaten von der Front geschrieben haben und die der Nazistaat dazu benutzte, für seine Politik auf dem Poststempel Propaganda zu machen.

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Einer der Gäste bedankte sich persönlich bei Egon Gerteis. Er wünscht sich, dass die Schulen von dieser gelungenen Dokumentation deutscher Geschichte Gebrauch machen. Gerteis wäre bereit, entsprechende Führungen durchzuführen.