Die Narro-Altfischerzunft Laufenburg verteilte am Fasnachtsdienstag Würstchen, Wecken und Orangen an alle mutigen Fänger und Sprücheaufsager. Dabei wanderten die Narronen trotz des einsetzenden Platzregens von der Fußgängerbrücke nach Laufenburg/Schweiz zum Rathaus durch die Gasse der Altstadt. Dem Specktakel wohnten außerdem der noch vorübergehend abgesetzte Bürgermeister Ulrich Krieger und Pfarrer Klaus Fietz bei.

Wie immer waren die Narren ausgestattet mit dicken Beuteln voller Köstlichkeiten. Im gemeinsamen Chor begannen sie, allerlei Fasnachtssprüche zu schreien, die dann von der fangbereiten Meute voll großer und kleiner Narren nachgesprochen wurden. Nach jedem Spruch warfen die Narren dann eine Belohnung, die gefangen und eingepackt oder auch gleich verspeist werden konnte.

Einige Mitglieder der Narro-Altfischerzunft warfen die Würstchen und andere leckere Köstlichkeiten auch aus den Fenstern heraus. Dabei wurden ein paar Würstchen an eine Schnur gehangen, und wer groß und wendig genug war, konnte diese für sich gewinnen. Nach dem Rathaustunnel waren die Säcke der Narro-Altfischerzunft leer und die mitgebrachten Beutel der Besucher voll und dick bepackt.