Über eine erfreulich große Teilnahme an einem Querdenkertreff zur künftigen Nutzung des Lauffenmühleareals freuten sich Bürgermeister Thomas Schäuble und die Projektleiterin beim Innovationsforum Südwest, Monika Studinger.

Der Querdenkertreff wurde durch Monika Studinger vom InnovationsForum Südwest professionell organisiert. Von links: Roger Roth, Geschäftsführer ITS (Industrie und Technozentrum Schaffhausen), Monika Studinger, Daniel Marti, Bürgermeister Thomas Schäuble.
Der Querdenkertreff wurde durch Monika Studinger vom InnovationsForum Südwest professionell organisiert. Von links: Roger Roth, Geschäftsführer ITS (Industrie und Technozentrum Schaffhausen), Monika Studinger, Daniel Marti, Bürgermeister Thomas Schäuble. | Bild: Herbert Schnäbele

In der vom Innovationsforum Südwest organisierten Kooperationsveranstaltung zwischen der Gemeinde, der Hochrheinkommission, sowie dem ITS (Industrie und Technozentrum Schaffhausen) sollte mit den Teilnehmern in einem Workshop eine kreative Ideenfindung zur künftigen Nutzung des früheren Fabrikgeländes durchgeführt werden. „Über 40 Vertreter aus regionalen Unternehmen und Organisationen haben sich für den über dreistündigen Workshop angemeldet, ein voller Erfolg“, freute sich Organisatorin Monika Studinger.

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Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Bürgermeister Thomas Schäuble die Teilnehmer, unter ihnen auch Lauffenmühle-Geschäftsführer Werner Ritzi. Schäuble lud die Teilnehmer zunächst zu einem Rundgang durch die wichtigsten Hallen der ehemaligen Textilfabrik ein. Assistiert von Hausmeister Klaus Kostenbader ging es unter anderem durch die Alte Baumwollhalle und das ehemalige Kesselhaus, die beide unter Denkmalschutz stehen und deshalb nicht abgebrochen werden dürfen.

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Einen besonderen Erhaltungswert habe auch die rund 7500 Quadratmeter große ehemalige Weberei II, da sie die frühere Charakteristik der Lauffenmühle besonders gut darstelle, so Schäuble in seinen Erklärungen. Er zeigte ferner die Unterkellerung der Halle, die unter Umständen als Tiefgarage genutzt werden könne, sowie die Turbine, mit der jährlich drei Millionen Kilowatt Strom erzeugt würden und die weiter betrieben werden soll. Insgesamt stünden rund 65.000 Quadratmeter Nutzfläche auf dem 7,5 Hektar großen Grundstück zur Verfügung, beendete Schäuble seinen Rundgang. In dem sich anschließenden Workshop, professionell moderiert von Daniel Marti vom Verein Querdenkerpool aus Schaffhausen, wurde dann eine Vielzahl von Ideen und denkbaren Nutzungsmöglichkeiten erarbeitet, die zum Schluss in einem Abstimmungsprozess der Teilnehmer priorisiert wurden.

Favoriten unter den Top Ten waren dabei ein Coworking Space (neuartige Großraumbüros), eine Genussmeile mit Markthalle und regionaler Erlebnisgastronomie, ein Wissenschaftszentrum für Kinder, oder ein Wohngebiet mit Mehrgenerationenhaus, Naherholungsstätte und Ruheplätzen.

Schäuble bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmern und Organisatoren für ihre sehr konstruktiven Beiträge, sowie bei Ulla Hahn und Andreas Schumpp vom Familienzentrum Hochrhein für die hervorragende Verköstigung. Er gab bekannt, dass auf der Grundlage der erarbeiteten Ergebnisse im November im Gemeinderat ein weiterer Workshop stattfinden werde und er ab Mitte des kommenden Jahres mit dem Beginn der konkreten Planungsphase rechne.