Bei einem Pressegespräch ist das von der Gemeinde Lauchringen gestartete Carsharing-Projekt vorgestellt worden. Bürgermeister Thomas Schäuble bedankte sich bei den Geschäftsführern der kooperierenden Firmen, Norbert Münch von Simmler und Fritz Schreiner von Tiefert, für ihre Mitwirkung. Er lobte außerdem für die Projektverantwortlichen der Gemeinde, Klimamanagerin Yvonne Becker und Daniela Knötzsch, die das Projekt maßgeblich in die Tat umgesetzt haben.

Die Fahrzeugflotte mit ihren Standorten

Schäuble führte aus, dass die Gemeinde für die Umsetzung des Projektes einen innovativen Weg gegangen sei, indem nicht Fahrzeuge eines externen Dienstleisters einsetzt, sondern eigene Fahrzeuge zur Verfügung gestellt würden. Hier hätten sich in dankenswerter Weise die Lauchringer Firmen Simmler und Tiefert als Kooperationspartner eingebracht, sodass man der Bevölkerung nun einen Fuhrpark mit vier Fahrzeugen anbieten könne. Neben einem geräumigen BMW 2 mit Anhängerkupplung und dem neunsitzigen Renault Trafic ergänzen zwei elektrisch angetriebene Opel Corsa E die Carsharing-Flotte.

Die Lauchringer Car­sharing-Flotte mit vier Fahrzeugen.
Die Lauchringer Car­sharing-Flotte mit vier Fahrzeugen. | Bild: Herbert Schnäbele

In seinem Grußwort zum Projekt führt der Bürgermeister aus, dass mit der Möglichkeit des Carsharings dem Bürger der Umstieg vom Auto auf den ÖPNV erleichtert werden soll, wobei insbesondere der Klimaschutz im Mittelpunkt der Entscheidung gestanden habe. Unter diesem Gesichtspunkt wurde das Projekt auch vom Klimabeirat der Gemeinde flankierend begleitet. Norbert Münch, Vorsitzender des Klimabeirates, sagte dazu: „Es handelt sich um ein ganz tolles zukunftsweisendes Projekt. Solche neuen Konzepte brauchen wir, weshalb wir das Projekt gern unterstützen und deshalb ein Fahrzeug der Firma Simmler für das Carsharing zur Verfügung stellen.“

Nachhaltigkeit

Auch Klimamanagerin Yvonne Becker machte deutlich, dass bei der Konzeption der Nachhaltigkeitsgedanke ausschlaggebend gewesen sei. Bei der gewählten Form des Carsharings bestehe auch für Privatpersonen die Möglichkeit, ihr eigenes Fahrzeug für das sogenannte pulsierende Carsharing in die Carsharing-Flotte einzubringen.

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Dieser Gedanke liege ihm besonders am Herzen, merkte Schäuble an. Auch der immer knapper werdende Parkraum in Wohngebieten sei ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Verwirklichung des Projekts gewesen. Durch das Carsharing-Angebot bestehe die Möglichkeit, den privaten Zweit- oder Drittwagen und somit Ressourcen und Geld einzusparen, erläutert Yvonne Becker weiter. Bürgermeister Schäuble zeigte sich erfreut über die jetzige Realisierung des Projektes, das schon länger auf der politischen Agenda der Gemeinde gestanden habe. Aus diesem Grund habe man im Neubaugebiet Riedpark auch bereits einen Standort für ein weiteres Fahrzeug eingerichtet, merkte Schäuble ergänzend an.