Tina Prause

Vor wenigen Tagen fand das erste Treffen der neuen Arbeitsgruppe „Lego-Rampen“ im Familienzentrum Hochrhein statt. Rund 20 Personen verschiedenster Altersgruppen sind dem Aufruf gefolgt und wollen mit Hilfe der farbenfrohen Steine barrierefreie Übergänge schaffen. Auch freute sich Ulla Hahn (Leitung Familienzentrum und Abenteuerland) über erste Spenden von Lego-Steinen. „Ein Anfang ist gemacht“, fasste sie einleitend zusammen.

Überall dort, wo es gebraucht und gewünscht ist, sollen im kommenden Jahr am Hochrhein Rampen den Weg für Rollstuhlfahrer oder Nutzer von Rollatoren vereinfachen. In diesem Zusammenhang soll eine der ersten Aufgaben der Gruppe sein, geeignete Orte zu erkennen und zu notieren.

Zudem hoffe man, so Ulla Hahn, auch aus der Bevölkerung, vielleicht auch von Unternehmen oder Vereinen, angesprochen zu werden. „Wer sich eine Legorampe vor die Tür legt, bekommt Aufmerksamkeit“, resümiert sie und hofft, dass durch die Aktion „auch mal darüber nachgedacht wird, warum es solche Rampen heute noch braucht“.

Weitere Rampe im Bau

Ein weiterer Teil der Arbeit in den kommenden Tagen ist, eine Proberampe zu bauen. Wieviel Steine werden benötigt, welche Technik bewährt sich und wie lange benötigt man für den Bau einer Rampe? All diese Fragen sollen mit Hilfe des Testlaufs geklärt werden.

Bevor es dann im kommenden Jahr in die heiße Phase gehen kann, werden viele Spenden von Legosteinen und Platten benötigt. Und hier ist wohl so ziemlich jeder Haushalt gefragt. Unabhängig davon, ob es sich um ein Konvolut aus Kindertagen handelt, dass seit langem auf dem Dachboden oder im Keller auf einen neuen Einsatz wartet oder ob vielleicht das eine oder andere Kinderzimmer ein paar Steine übrig hat – das Projekt „Legorampe“ kann jede Spende gebrauchen.

Voraussichtlich im Februar soll dann mit dem offiziellen Bau unter der Organisation der Siedlergemeinschaft Oberlauchringen begonnen werden, die als Kooperationspartner fungieren.